„Es war hoch interessant und hat viel Spaß gemacht“, sagt Uwe Bindewald, der ebenso wie Alex Schur beeindruckt von dem geleisteten Engagement der Helfer ist.
„Es war hoch interessant und hat viel Spaß gemacht“, sagt Uwe Bindewald, der ebenso wie Alex Schur beeindruckt von dem geleisteten Engagement der Helfer ist.

„Dieses Engagement ist bemerkenswert“

Die Markenbotschafter Uwe Bindewald und Alexander Schur haben eine der vielen Ausgabestellen der Frankfurter Tafel besucht und tatkräftig bei der Essensausgabe angepackt.

Nach getaner Arbeit kam Uwe Bindewald aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. „Dieses Engagement ist bemerkenswert. Hut ab, großes Kino.“ Auch Alexander Schur war begeistert. „Es ist wirklich beeindruckend, was diese Menschen hier leisten. Es ist toll zu sehen, wie diese Leute andere Menschen glücklich machen.“ Er wolle sich überlegen, häufiger zu kommen und anzupacken. Auch für seine Kinder sei dies eine lehrreiche Erfahrung. „Zu Hause ist der Kühlschrank immer voll. Vielleicht öffnet es die Augen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Bitte unterstützt die Tafeln!“

Ritter der Tafelrunde

Die Frankfurter Tafel finanziert sich zu 100 Prozent aus Spenden, benötigt werden Geld- und Lebensmittelspenden. Dank der Tafel werden im Monat rund 24.500 bedürftige Menschen in Frankfurt mit einer Mahlzeit versorgt. Rund 15.000 Personen werden direkt an einem der zahlreichen Ausgabestellen betreut; weitere rund 10.000 Bedürftigen werden über soziale Einrichtungen verpflegt, die von der Tafel beliefert werden. So werden im Monat knapp 270 Tonnen Lebensmittel an hilfsbedürftige Menschen verteilt. „Im ersten Moment mag sich das viel anhören. Betrachtet man allerdings die vielen Menschen, können wir es uns nur erlauben, einen hilfsbedürftigen Menschen alle zwei Wochen mit Lebensmitteln zu versorgen“, schildert Edith Kleber. Sie arbeitet seit über 20 Jahren für die Frankfurter Tafel.

Freiwillige Helfer werden ebenso an allen Ecken und Enden gebraucht, besonders in der aktuellen Zeit. Denn die meisten Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer der Frankfurter Tafel sind bereits älter, gehören somit der Risikogruppe an und müssen aktuell zu Hause bleiben. Einige Ausgabestellen können daher ihre Pforten nicht mehr öffnen. Die Ultras Frankfurt haben dank tatkräftiger Unterstützung dazu beigetragen, dass die Ausgabestelle in Rödelheim wieder ihren Dienst aufnehmen konnte. Die Fans halfen insbesondere im Lager aus. So konnte gewährleistet werden, dass die einzelnen Schichten mit insgesamt zwei bis drei Mitarbeitern sowie fünf bis sechs freiwilligen Helfern bestückt werden konnte. „Ich bin unglaublich dankbar. Es sind junge Menschen, die da sind und anpacken“, erzählt Kleber.

Darüber hinaus schätzt Schur die „tatkräftige Unterstützung der Ultras. Sie engagieren sich immer wieder. Das zeigt die soziale Nähe der Ultras gegenüber der Gesellschaft. Sie haben Spaß im Stadion, denken aber auch weiter und sind sehr reflektiert. Das imponiert mir.“ Nähere Infos dazu unter hilfe.uf97.de.


Frankfurter Tafel