Trotz klirrender Kälte qualmen in der Vormittagseinheit Fußsohlen und Köpfe gleichermaßen. Den verbliebenen Adlern wird physisch und mental alles abverlangt.

Zwölf Profis flogen am Montag aus zu ihren Nationalteams, zwölf standen am Mittwoch auf dem Trainingsplatz vor der Commerzbank-Arena. Hinzu gesellten sich fünf A-Junioren um Jungprofi Patrick Finger. Elias Bördner komplettierte das von Moppes Petz unter Beschuss genommene Torwarttrio. Machte neben drei Torhütern also 14 Feldspieler, in Summe immerhin beinahe ein kompletter Europa-League-Kader.

Und zweifelsfrei groß genug, um am Donnerstagnachmittag dem Zweitligisten SV Sandhausen nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ Paroli zu bieten. Zur Trainingsgruppe zählte auch der wiedergenesene Jonathan de Guzman, während Almamy Toure nach seiner Oberschenkelverletzung bereits vor der Mannschaftseinheit ein individuelles Programm absolvierte. Grundsätzlich betonte Makoto Hasebe: „Nach über 20 Spielen ist eine gewisse Müdigkeit normal. Umso wichtiger ist es, wieder frisch aus der Länderspielpause zu kommen.“

Test, Auslaufen, frei

Nichtsdestotrotz waren auf den Rasenplätzen Beine und Birne gleichermaßen gefordert. Erst während den präventiven Stabilisationsmaßnahmen, später im Kleingruppenspiel, als Pass- und Reaktionsstärke gefragt waren, ehe im Abschlussspiel gewissermaßen die „Generalprobe“ vor dem Test gegen Sandhausen am Donnerstag, ab 14 Uhr, stieg.

Während diese Begegnung auf Platz vier unter Ausschluss der Öffentlichkeit – dafür auf EintrachtTV zu sehen – sein wird, wird das Training am Freitag, ab neun Uhr, frei zugänglich sein, wenngleich während des angedachten lockeren Waldlaufs wenige Spieler anzutreffen sein werden. Anschließend gewährt Cheftrainer Adi Hütter seinen hochbeanspruchten Arbeitskräften drei freie Tage, ehe die Hessen ab Dienstag auf die Zielgerade des Jahres einbiegen.

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