Dominik Kohr spricht zwischen Training und Testspiel über den Umgang mit den zurückliegenden Niederlagen, seine sportliche Situation und seine Wochenendpläne.

„Wenn ich dann mal nicht spiele, versuche ich einfach mehr zu machen, um wieder in die Startelf zu kommen“, sagt Dominik Kohr.
„Wenn ich dann mal nicht spiele, versuche ich einfach mehr zu machen, um wieder in die Startelf zu kommen“, sagt Dominik Kohr.

Dominik, wie habt ihr nach dem Highlight gegen die Bayern die Niederlagen in Lüttich und Freiburg verarbeitet?
Während der Länderspielpause sind viele Spieler auf Reisen. Deshalb hatten wir jetzt noch keine richtige Besprechung. Das werden wir aber sicherlich noch nachholen. Aber wir wissen alle, dass wir im Europa-League-Spiel gegen Lüttich durch Filip Kostic die Chance hatten, das Spiel zu gewinnen und haben es dann leider bei der letzten Aktion nicht hinbekommen, wenigstens das Unentschieden zu halten. Auch in Freiburg war mehr möglich. Wir haben es dann auch mit nur zehn Mann super gemacht. Leider waren die Freiburger bei der einen Aktion einfach eiskalt und haben sie direkt ausgenutzt. Aber wir haben trotzdem daran geglaubt und bis zur letzten Sekunde versucht, noch den Ausgleich zu schießen. Wir hatten auch einige Chancen dafür, aber leider ist es uns nicht gelungen. Vieles war also auch positiv, trotz der zwei Niederlagen.

Ist so etwas in der Mannschaft lange ein Thema oder liegt dann der Fokus schon auf den nächsten Aufgaben?
Wir haben morgen noch ein Testspiel, bevor es dann ins lange Wochenende geht. Da wollen wir natürlich alle die Chance nutzen, uns zu zeigen. Gerade die Spieler, die in letzter Zeit weniger gespielt haben. Sie wollen sich zeigen und drängen ins Team. Die zwei Niederlagen haben wir abgehakt. Wir besprechen das aber sicherlich noch, wenn alle wieder von den Nationalmannschaften zurück sind.

Nachdem du zuletzt unregelmäßiger gespielt hast, durftest du in Freiburg in der zweiten Halbzeit wieder ran. Wie sieht dein Plan für die nächsten Wochen aus?
Ich will die Chance beim Testspiel nutzen, mich dem Trainer zu zeigen. Am Wochenende hat man mein Potential gesehen. Allerdings ist es dann aber natürlich nicht so glücklich, wenn wir das Spiel trotzdem verlieren. Ich möchte immer gewinnen und dem Team helfen. Wenn ich dann mal nicht spiele, versuche ich einfach mehr zu machen, um wieder in die Startelf zu kommen. Wir haben gerade im Mittelfeld sehr großes Potential und viele gute Spieler. Wir müssen alle zusammenhalten und uns gegenseitig pushen.

Am Donnerstag das Testspiel, am Wochenende frei. Was hast du dir vorgenommen?
Ich fahre mit meiner Frau nach Düsseldorf, um dort alte Bekannte zu besuchen. Es ist immer schön, Freunde zu sehen, die man länger nicht mehr gesehen hat.

Zwölf Spieler sind auf Länderspielreisen. Worin besteht der Unterschied zum gewöhnlichen Mannschaftstraining?
Heute haben viele A-Jugendlichen mit trainiert. Das ist immer gut für die Jungs. Sie können sich präsentieren und womöglich die Chance nutzen. Wir versuchen es den Jungs so leicht wie möglich zu machen. Aber es ist schon was anderes, weil wir nicht elf gegen elf auf dem Platz spielen können. Dann müssen wir eher kleinere Spielformen machen, was uns aber nur zugutekommt, da es dann noch intensiver ist.


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