Goncalo Paciencia spricht über den Abgang seines Sturmkollegen, die Vorbereitung auf die neue Saison und die anstehenden Qualifikationsrunden.

Gonco, Sébastien Haller hat die Eintracht in Richtung London verlassen und sich West Ham United angeschlossen. Wie denkst du über den Wechsel?
Das ist sicher ein großer Verlust für uns. Sébastien ist ein toller Spieler, einer der besten Stürmer, mit denen ich bisher zusammengespielt habe. Er ist sowohl ein fantastischer Spieler, als auch ein besonderer Mensch abseits des Platzes. Wir werden ihn natürlich vermissen, andererseits freuen wir uns auch für ihn und müssen jetzt eben ohne ihn zurechtkommen. Wir haben weiterhin genug Qualität im Team und werden sicher noch stärker werden.

Siehst du umgekehrt deine Chancen auf regelmäßige Einsätze steigen?
Die Möglichkeit besteht, dass sich dadurch mehr Gelegenheiten bieten, mich zu beweisen. Wir sind jetzt ein Stürmer weniger, dennoch bleibt es ein offener Wettbewerb. Wir haben Dejan neu dazubekommen und Ante sowieso. Das sind ebenso fantastische Spieler, die hart arbeiten, um zu ihren Einsätzen zu kommen. Jeder muss um seinen Platz kämpfen und sich im Training beweisen. Der Trainer entscheidet dann, wer spielt. Das ist Fußball. Mein Ziel ist es nun, mich zu weiter zu empfehlen und hart zu trainieren.

In der Rückrunde hast du wichtige Tore erzielt. Wie fühlst du dich aktuell?
Die vergangene Saison war für mich natürlich zu Beginn aus mehreren Gründen nicht ganz leicht. Ich war ein neuer Spieler, in einem neuen Klub, in einem fremden Land. Jetzt fühle ich mich zuhause, die Leute kennen mich besser und auch die Beziehung innerhalb des Teams ist eine andere. Ich habe mich neulich mit Lucas darüber unterhalten, er war ja in der vergangenen Saison auch neu. Wir waren einer Meinung, dass es in dieser Sommerpause anders als vor einem Jahr war. Das liegt daran, dass wir uns innerhalb des Teams besser kennen und auch die Leute im Verein uns anders wahrnehmen. Das steigert die Motivation zusätzlich, härter zu arbeiten und unsere Chancen zu nutzen.

Hinter euch liegen bereits über zwei Wochen Training. Wie beurteilst du die bisherige Vorbereitung?
Wir fühlen uns alle top, haben viel trainiert und sind auf einem guten Weg. Es ist nicht immer leicht, nach dem Urlaub reinzukommen, aber wir pushen uns gegenseitig. Wir haben oft zwei Mal am Tag Training und nicht zuletzt die frühen Qualifikationsspiele für die Europa League im Auge.

Was erwartet euch in einer Woche?
Wir müssen zunächst das Spiel morgen abwarten, um uns mit dem Gegner zu beschäftigen. Unser Ziel sollte es jetzt zunächst sein, im Training an die Leistung der vergangenen Saison anzuschließen und unser Spiel auf dieses Level zu heben. Wir müssen professionell arbeiten, um in der Quali zu bestehen. Wir wissen was zu tun ist.


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