...sagt Goncalo Paciencia nicht nur, als er nach Landsmann André Silva befragt wird, sondern auch in Bezug auf die übrigen Sturmkollegen.

Goncalo, ein Tor und eine Vorlage am Sonntag. Könnte schlechter laufen, oder?
Ja, auf jeden Fall. Ich habe dem Team geholfen, das ist das Wichtigste für mich und für die Mannschaft. Natürlich bin ich glücklich. Ich bin Stürmer und ich liebe es, Tore zu schießen. Das ist mein Ziel. Es war ein guter Saisonstart für mich. Diese Richtung möchte ich beibehalten.

Es war ein schweres Spiel gegen Düsseldorf und die starke Abwehr der Fortuna…
Die erste Halbzeit war schwierig. Es ist nie leicht, wenn du davor am Donnerstag in der Europa League gespielt hast. Wir hatten noch die Emotionen vom vergangen Donnerstag intus und mussten mental erst wieder den Schalter umlegen. Die erste Hälfte hat uns aufgezeigt, wie wir nicht spielen dürfen. Die zweite Halbzeit war besser, als wir offensiver agiert und die Konter der Düsseldorfer unter Kontrolle gebracht haben.

Wie war es für dich, erstmals mit Bas Dost zusammenzuspielen?
Es lief gut, nicht nur zahlenmäßig – unter dem Strich eine Vorlage und ein Tor. Er ist ein Stürmer, der die Aufmerksamkeit der gegnerischen Verteidiger auf sich zieht und den Ball gut verteilen kann. Ihm reicht oft auch nur ein Ballkontakt, um gefährlich zu sein. Bas kann auch Räume für mich und die anderen Kollegen öffnen. Es macht große Freude, mit ihm zusammenzuspielen. Er ist ein großartiger Stürmer, der uns sehr weiterhelfen wird.

Wie verlief die heutige Trainingseinheit?
Wir hatten zwei freie Tage und sind heute relativ locker wieder eingestiegen. Am Nachmittag hatten wir noch eine Einheit. Es tut gut, wieder auf dem Platz zu stehen.

Die Bundesliga pausiert in dieser Woche. Ist das gut oder schlecht für dich?
Ich denke, es ist gut für uns, da wir bereits zehn Pflichtspiele absolviert haben. Wir sind zufrieden, denn wir sind weiter in allen drei Wettbewerben vertreten. Wir können sowohl im DFB-Pokal, in der Europa League, als auch in der Bundesliga unsere Ziele erreichen. Hier haben wir in drei Spielen sechs Punkte gesammelt, was sehr gut ist. Die erste Länderspielpause kommt zum perfekten Moment. Wir werden weiter hart arbeiten.

Als letztes ist André Silva zur Eintracht gestoßen. Was kannst du über ihn sagen?
Es ist irgendwie witzig, denn wir stammen beide aus Porto. Wir sind dort gemeinsam aufgewachsen und haben auch zusammen Zeit verbracht. Es ist schon komisch, dass wir bei Porto nie zusammen gespielt haben, obwohl wir beide sehr lange dort gelebt haben. Bei mir waren es 17 Jahre, bei ihm rund zehn. Wir haben aber im Nachwuchs des FC Porto zusammengespielt. Witzig, dass sich in Frankfurt unsere Wege wieder kreuzen. Zusammen mit Bas und Jo (Dejan Joveljic; Anm. d. Red.) können wir Großes erreichen. Für mich persönlich ist es auch gut – ein Portugiese mehr in Frankfurt. Es ist toll, dass er da ist. Wir sind sehr gut miteinander befreundet.

Ihr habt also nur im Nachwuchs des FC Porto zusammengespielt?
Wir haben auch bei Portos zweiter Mannschaft zusammengespielt. Wir haben die Nachwuchsmannschaften durchlaufen und ich wurde dann in den Profikader berufen. André blieb zum damaligen Zeitpunkt bei der zweiten Mannschaft. Er kam in die Profimannschaft, als ich schon weg war. Wir haben dort nie zusammengespielt, nur im Nachwuchs und in der B-Mannschaft. Und auch in der Nationalmannschaft. Er ist ein weiterer Partner, den ich gut kenne und auf den ich mich verlassen kann – ebenso wie Bas, Jo… Mit ihm bin ich auch schon befreundet, er ist ein richtig guter Junge. Es ist gut für uns, dass wir toll miteinander auskommen. Jetzt heißt es, weiterhin hart zu arbeiten.


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