Cheftrainer Adi Hütter spricht vor der Partie in Dortmund über die Länderspielpause, die Personalsituation und den Plan für das Spiel am Freitag.

Adi Hütter über…

… die Trainingseinheiten in der Länderspielpause
Wir haben die erste Trainingswoche genutzt, um im physischen Bereich zu arbeiten. In der zweiten Woche haben wir das Pensum etwas runtergefahren, und der taktische Bereich stand eher im Fokus. Uns erwartet ein hartes Programm in den nächsten Wochen: sieben Spiele in 24 Tagen sagen alles.

 … die Personalsituation
Die Ausfallliste hat sich diese Woche leider verlängert. Timothy Chandler, Carlos Salcedo und Goncalo Paciencia wurden alle operiert. Taleb Tawatha hat nach der Länderspielreise Rückenprobleme, da müssen wir schauen, ob es reicht. Aber wir haben mit Deji Beyreuther und Simon Falette gute Alternativen, können aber auch mit Dreierkette spielen. Des Weiteren fällt Francisco Geraldes aus, der nach dem Testspiel beim FC Ederbergland ebenfalls über Rückenprobleme klagt. Ante Rebic ist für das Spiel beim BVB noch keine Option, er macht aber Fortschritte. Bei Marco Russ müssen wir noch abwarten, er ist gestern aber wieder ins Training eingestiegen.

 … die sieben Niederlagen zuletzt in Dortmund
Ich mach mir bei Serien gar nicht so viele Gedanken. In Freiburg haben wir auch seit 20 Jahren nicht mehr gewonnen und konnten diese Serie durchbrechen. Wir wollen uns in Dortmund nicht verstecken und selbst in der Offensive Akzente setzen. Uns ist bewusst, dass es ein schweres Spiel wird, aber wir werden unsere Chancen suchen und wollen auch beim BVB punkten. 

den Gegner Borussia Dortmund
Ich erwarte den BVB im 4-3-3-System mit Axel Witsel als klaren Sechser. Die große Stärke des Gegners ist das schnelle Umschaltspiel – in wenigen Sekunden stoßen sie nach vorne und kommen von einer kompakten Defensive in die Offensive. Dazu haben sie natürlich mit Spielern wie Marco Reus auch gefährliche Akteure in den Reihen. Deshalb müssen wir aufpassen, dass wir keine leichten Fehler machen, denn dort schlägt Dortmund eiskalt zu. Außerdem sind sie bei Standardsituationen sehr gefährlich.


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