Für alle Leistungsteams galt am Wochenende: Das erste Tor gewinnt. Teils zum Wohlwollen, teils zum Missfallen der Talente vom Riederwald.

U19: Erst Eigentor, dann Formsache

Am eindeutigsten verlief die Begegnung der U19 mit dem SSV Ulm. Die Adlerträger machten von Beginn an Druck, untermauerten ihre Favoritenrolle und gingen nach einer Viertelstunde durch ein Eigentor in Führung. Der Rest waren Einstellung und Formsache, nach 90 Minuten stand ein ungefährdetes 4:0. „Wir waren von Minute eins an da, haben die Angriffe konzentriert gespielt und Ulm keinen Raum zu spielen gegeben“, bestätigte Trainer Andreas Ibertsberger hinterher die konsequente Herangehensweise seiner Jungs, die vor der Länderspielpause Platz sechs behaupteten.

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U17: Eintracht gut, Mainz besser

Gegenteilig verlief es bei der U17, die beim 1. FSV Mainz 05 über eine Stunde wacker dagegenhielt und ihrerseits eine hundertprozentige Chance zur Führung auf dem Schlappen hatte. Kaltschnäuziger dagegen der Spitzenreiter, der kurz vor und nach der Pause auf 2:0 davonzog. Die postwendende Antwort durch Yannick Freischlad brachte zwar nochmal Spannung, mit dem Gegentreffer zum 1:3 war aber der Wille der über dem Limit agierenden Hessen gebrochen. „Die Jungs haben bewiesen, dass sie es wollten, haben all ihre Kraft und ihr Herz in das Spiel geworfen, doch mussten sich am Ende gegen sehr starke Mainzer geschlagen geben“, analysierte Cheftrainer Jan Fießer nach der schlussendlichen 1:4-Niederlage, die Rang sieben zur Folge hat.

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U16: Reifeprozess schreitet voran

Noch am Spieltag zuvor hatte die U16 gegen Kickers Offenbach in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 2:2 schlucken müssen, doch im Gastspiel beim 1. FC 06 Erlensee hielten die Nerven sowie die Abwehrreihen. Nachdem Livan Burcu nach einer Stunde auf 3:1 gestellt hatte, schien der dominante Tabellenzweite endgültig auf der Siegerstraße, ehe der Gastgeber und gleichzeitig Kooperationspartner des Nachwuchsleistungszentrum zwei Zeigerumdrehungen vor Schluss nochmal auf 2:3 herankam. „Heute haben wir gezeigt, dass wir einen großen Schritt gemacht haben und solche Spiele nicht mehr aus der Hand geben“, freute sich entsprechend Chefcoach Sandro Stuppia über das acht ungeschlagene Spiel in Serie.

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U15: Besiegt und überholt

Den Trend des ersten Tores bestätigte die U15 am unfreiwilligsten, indem sie gegen die TSG Hoffenheim nach kaum 120 Sekunden in Rückstand geriet. Anschließend blieben die Hessen mehr denn je vorwärtsgewandt, sahen sich in den Kraichgauern aber einem aufmerksamen Widersacher gegenüber, der wiederum nur wenige Augenblicke nach dem Seitenwechsel auf 0:2 stellte. Dem zwischenzeitlichen Anschluss folgte quasi im Gegenzug der 1:3-Endstand, wodurch Hoffenheim die Eintracht von Platz sechs verdrängte. „Hoffenheim war heute präsenter und hat es uns schwer gemacht, unser Spiel aufzuziehen. Damit müssen wir besser umgehen und selbst dominant auf dem Feld sein“, war für Chefcoach Damir Agovic das Resultat ein Abbild des Spielgeschehens.

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