Von "unglaublichem Gefühl" über "Highlight meiner Karriere" bis hinzu "nur beeindruckt". Das sind die Stimmen nach dem Einzug ins UEFA Europa League-Viertelfinale.

Christian Peintinger, Co-Trainer:
Wenn man beide Partien betrachtet, sind wir verdient weitergekommen. Ich bin stolz auf die tolle Leistung der Mannschaft. Wir haben unglaublich viel Leidenschaft und Hingabe gezeigt. Jeder einzelne Spieler hat alles gegeben, um ins Viertelfinale zu kommen. Einige Spieler waren am Ende von Krämpfen geplagt und sind trotzdem jeden Meter zurückgelaufen. Für mich persönlich war es ein aufregendes Ereignis, unsere Mannschaft vor so einer tollen Kulisse coachen zu dürfen. Es war ein überragendes Gefühl, am Ende noch mal mit den Fans zu feiern. Es war ein Highlight in meiner Karriere, aber in erster Linie geht es um den Erfolg der Mannschaft.

Sebastian Rode: 
Es ist ein unglaublich gutes Gefühl. Wir sind stolz und froh, dass wir es geschafft haben. Ich fühle mich momentan sehr gut, habe das Vertrauen vom Trainer und dann spielt es sich einfacher. Am Ende hatte ich einen Krampf in den Waden und dann noch einen in den Bauchmuskeln - also ich war schon leer. Wenn wir so als Team weitermachen, können wir auch die ganz großen Teams ärgern. 

Bruno Hübner, Sportdirektor: 
Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen. Wie die Mannschaft heute aufgetreten ist, mit welchem Willen sie das Ding gewinnen wollte. Ich bin wirklich beeindruckt. Wir haben schon im Hinspiel im zweiten Durchgang gemerkt, dass wir sie packen können. Und genau mit diesem Selbstbewusstsein sind sie in das Spiel gegangen. Jetzt hoffen wir, dass wir ein schönes Los bekommen.

Makoto Hasebe: 
Mein Kopf tut etwas weh, er hat mich an der Seite getroffen. Aber das ist kein Problem für das nächste Spiel. Ich möchte mich bei den Fans bedanken: Das war heute eine Heimspiel-Atmosphäre. Toll, dass wir davon etwas zurückgeben konnten. Wir haben eine starke Leistung gezeigt. Eigentlich hätten wir das Ding früher heimbringen müssen, drei bis vier Tore waren ohne Probleme drin. Aber nicht schlimm: Wir standen hinten gut und haben jetzt drei Mal in Folge zu Null gespielt. 

Luciano Spalletti, Trainer vom FC Internazionale Milano:
Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Wir konnten vor allem zu Beginn nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Und das hat uns, verbunden mit dem frühen Gegentor, das Leben richtig schwer gemacht. Wir sind früh draufgegangen und waren zu ungeduldig. Das war nicht notwendig. Und wenn wir mal Räume bekommen haben, haben wir diese nicht gut ausgenutzt. Insgesamt hatten wir zu wenig Ordnung, sodass es zu viele Lücken gab und wir viel laufen mussten. Wir haben versucht, das Spiel mit individuellen Fähigkeiten und nicht als Team zu lösen. Dabei haben wir zu viele falsche Entscheidungen getroffen. Diese Niederlage ist sehr bitter.

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