Wie herabfallende Herbstblätter verteilen sich die Aktivitäten der Adlerträger dieser Tage in alle Richtungen. Zeit, etwas Licht in die Dämmerung zu bringen.

Die Nationalelf

Kaum zu glauben, aber bis Montag haben es gleich elf Frankfurter Profis in die Aufgebote ihrer Nationalteams geschafft. Das sind beispielsweise nur einer weniger als in dieser Abstellungsperiode bei Real Madrid. Ab Donnerstag stehen den ausgeflogenen Adlern insgesamt 18 Länderspiele bevor, die letzten Internationalen kehren erst am Mittwoch, 16. Oktober, zurück.

Ausfall und Aufbau

Exakt kalkulieren lässt sich die Abwesenheit nicht bei jedem der derzeit absenten Fußballer. Neben den langzeitverletzten Marco Russ und Kevin Trapp fehlte – neben Athletiktrainer Markus Murrer – am Mittwochvormittag auch Almamy Toure, der sich einer Operation an der Daumensehne unterzog und am kommenden Montag ins Mannschaftstraining zurückkehren soll. Erst in der vergangenen Woche hatte es Sebastian Rode am Daumen erwischt. Darüber hinaus sind aktuell Sahverdi Cetin (Leiste) und Lucas Torró, der einen Schlag aufs Bein abbekommen hat, außer Gefecht. Jonathan de Guzman befindet sich derweil wieder im Aufbautraining und schuftete ebenso im Kraftraum wie Bas Dost.

Dutzend in der Doppelschicht

Die Kernaufgabe der Profis kommt natürlich ebenso wenig zu kurz. Auch wenn sich die Trainingsbeteiligung am Mittwoch bei insgesamt zwölf Akteuren übersichtlich gestaltete und sich unter den drei Torhütern neben Felix Wiedwald die beiden A-Junioren Elias Bördner und Giulio Girelli befanden, die unter dem Dauerfeuer von Moppes Petz trotz frischer Temperaturen ganz schön ins Schwitzen kamen.

Mit dem Trainerstab um Adi Hütter, Christian Peintinger und Armin Reutershahn sowie den Athletiktrainern Martin Spohrer und Andreas Biritz, dazu Koichi Kurokawa aus der medizinischen Abteilung, Videoanalyst Marco Schuster, Dolmetscher Stéphane Gödde und Materialwart Franco Lionti, wäre ohne Weiteres ein Neun-gegen-neun möglich gewesen. Freilich blieb es bei dem schönen Gedanken, stattdessen feilten die Feldspieler etwa im Sechs-gegen-drei an Passsicherheit und Balleroberung.

Nach einer übersichtlichen wie intensiven Stunde war die erste Einheit des Tages beendet. Um 15 Uhr startet der zweite, erneut öffentliche, Teil, zu dem auch Gelson Fernandes und Makoto Hasebe sowie die Nachwuchsspieler Abdulkerim Cakar, Felix Irorere, Jip Molenaar und Fynn Otto stoßen, ehe dem Benefizspiel beim FC Gießen am Donnerstagnachmittag drei freie Tage folgen.


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