Die eSportler von Eintracht Frankfurt haben das erste ausgerufene Zwischenziel erreicht und sich am Mittwoch für die Play-offs der Virtuellen Bundesliga qualifiziert.

Angetreten, um in die Play-offs einzuziehen: Marko „Makibest“ Mihaljevic und Maik „Sn0wGoogles“ Kubitzki.
Angetreten, um in die Play-offs einzuziehen: Marko „Makibest“ Mihaljevic und Maik „Sn0wGoogles“ Kubitzki.

Eines war Marko „Makibest“ Mihaljevic und Maik „Sn0wGoogles“ Kubitzki am letzten Doppelspieltag bewusst: Eine Nullnummer wie eine Woche zuvor gegen Holstein Kiel durften sie sich nicht nochmal erlauben, wollten sie es unter die besten 16 der Virtual Club Championship schaffen. Schon am vorvergangenen Donnerstag, 7. März, gegen den klaren Favoriten VfB Stuttgart lief auf den ersten Blick nicht alles nach Wunsch, denn insgesamt sprang nur ein Punkt während des tapfer erkämpften 2:2 im Doppel gegen Marcel „VfB Marlut“ Lutz und Erhan „VfB DrErhano“ Kayman heraus.

Nichtsdestotrotz mussten sich die beiden Frankfurter Jungs mit ihren Auftritten gegen einen der Topgegner der Liga nicht verstecken, weshalb die beiden knappen 1:2-Niederlagen als wertvolle Erfahrungswerte zu verbuchen waren.

Balsam für die Seele

Die sich am 13. März schließlich auszahlen sollten. Denn mit dem VfL Wolfsburg stand den Hessen am 20. Spieltag kein unbedingt kleineres Kaliber gegenüber. Trotzdem gelangen gegen einen der Pioniere im deutschen eSports essentielle drei Zähler, die „Sn0wGoogles“ mit einem zwar knappen, aber äußerst souveränen Sieg gegen Benedikt „Salz0r“ Saltzer sicherte. Im 1:3 im Einzel sowie im 2vs2 war insbesondere die große Erfahrung von Topstar Timo „TimoX“ unübersehbar.

Mit dem letzten Dreier in dieser Spielrunde sollte schließlich der endgültige Sprung in den grünen Bereich gelingen, als „Makibest“ gleich zum Auftakt Daniel „Bubu“ Butenko mit 4:2 bezwang, die nicht zuletzt für den zuletzt nicht von Erfolgen gesegneten Adlerträger selbst Balsam für die Seele waren.

Die darauffolgenden Niederlagen (1:3, 2:4) ähnelten wieder den unglücklichen bis ärgerlichen Spielverläufen der jüngeren Vergangenheit, änderten aber am Erreichen von Rang 16 und damit der Play-offs für das Grand Final nichts. Damit haben die beiden eSports-Youngster schon in ihrer Premierensaison mit dem Adler auf der Brust das erste Minimalziel erreicht, zugleich professionell betriebene Abteilungen wie Nürnberg, Leverkusen und Kiel hinter sich lassen können und damit den auf Ehrenamt und Herzblut begründeten Breitensportansatz einmal mehr rechtfertigten können.

Die Vorschlussrunde zum VBL Grand Final steigt am 23. und 24. März. Die Endrunde um die erste virtuelle deutsche Fußballmeisterschaft findet am 11. und 12. Mai statt.

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