Den Weg ins DFB-Pokalfinale meisterte die Kovac-Elf größtenteils mit starken Auftritten sehr souverän. Als ob das nicht schon bemerkenswert genug wäre, kassierte die SGE in fünf Pokalpartien nur einen Gegentreffer.

Schon vergangene Spielzeit schaffte die Eintracht unerwartet den Sprung bis ins DFB-Pokalfinale. David Abraham und Co. mussten damals mehrfach in die Verlängerung, stolze drei Mal kämpften sie sich sogar durch das Elfmeterschießen eine Runde weiter. Im diesjährigen DFB-Pokalwettbewerb läuft es etwas anders. Drei Mal ließ die Eintracht gar nichts anbrennen, nur in Heidenheim auf Schalke musste die Elf von Niko Kovac mächtig kämpfen. Beim Zweitligisten gab es sogar eine Extraschicht. Alle Partien noch einmal im Überblick. 

12. August 2017, 1. Runde, TuS Erndtebrück – Eintracht 0:3: Obwohl die Adlerträger 70 Minuten lang in Unterzahl agierten (Abraham sah die rote Karte wegen Notbremse), war der Sieg gegen den Regionalligisten nie in Gefahr. Timothy Chandler brachte die SGE im ersten Durchgang in Front. Mijat Gacinovic erhöhte per Lupfer, Sébastian Haller machte den Sack kurz vor Schluss bei Dauer-Nieselregen zu.

24. Oktober 2017, 2. Runde, 1. FC Schweinfurt 05 – Eintracht 0:4: Die Eintracht brannte im bayerischen Regionalligisten zwar kein Fußball-Feuerwerk ab, zog aber am Ende dennoch seriös in Runde Drei ein. Sébastian Haller schnürte einen Doppelpack, Marius Wolf und kurz vor Schluss Danny Blum besorgten den 4:0-Endstand.

20. Dezember 2017, Achtelfinale, 1. FC Heidenheim – Eintracht 1:2 n.V.: Es war der erwartet schwere Fight, auf einem tiefen Rasenplatz. Der Zweitligist bot den Adlerträgern in torlosen 90 Minuten Paroli. Als Gacinovic in der Verlängerung den Führungstreffer erzielte, dachten viele an die Entscheidung. Doch die Heidenheimer kamen in Person von Marc Schnatterer postwendend zurück. Nach toller Vorarbeit von Danny da Costa schoss Haller die Eintracht letztlich ins Viertelfinale.

7. Februar 2018, Viertelfinale, Eintracht – 1. FSV Mainz 05 3:0: Überraschend deutlich schlug die Eintracht im Nachbarschaftsduell den Bundesligarivalen an einem kalten Februarabend. Erst schenkte Keeper René Adler den Ball her, woraufhin Ante Rebic ins leere Tor traf. Treffer Nummer zwei erzielte Alexander Hack per Eigentor selbst. Den Endstand erzielte Omar Mascarell per Lupfer.

18. April 2018, Halbfinale, FC Schalke 04 – Eintracht 0:1: Es war eine richtige Pokalschlacht in Gelsenkirchen. Beide Team beackerten sich 90 Minuten lang, Torchancen waren Mangelware. 15 Minuten vor Schluss sorgte Luka Jovic nach einem Eckball mit seinem sensationellen Hackentor für das Tor des Abends. Im Anschluss verteidigte die Eintracht den knappen Vorsprung in Unterzahl (Fernandes sah die rote Karte) über die Zeit und zog zum zweiten Mal in Folge ins Finale ein.

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