Der statistischen Tendenz nach herrscht heute beiderseits Gegentorgarantie. Diese und weitere Hintergründe im Faktencheck.

Wetter
Die Temperaturen bewegen sich am Nachmittag bei maximal drei Grad, es bleibt aber voraussichtlich trocken. Besucher sollten sich in jedem Fall warm anziehen.

Verkaufte Tickets
Für das Spiel gegen den Tabellenführer aus Leipzig waren Stand Freitag 50.000 Tickets verkauft. Wie immer lohnt natürlich der spontane Blick in die Ticketbörse.

Darüber hinaus sind für das Achtelfinale im DFB-Pokal zwischen beiden Klubs am Dienstag, 4. Februar, 18.30 Uhr, noch VIP-Tageskarten erhältlich.

Maskottchen
Bulli heißt seit dem Sommer 2011 das Maskottchen der Leipziger. Angelehnt an den Spitznamen der Leipziger, die Roten Bullen, stellt das Kostüm einen ebensolchen roten Stier dar. Mit Hörnern und einem Nasenring ausgestattet ist Bulli bei jedem Leipziger Heimspiel am Start.

Sperren
Bei den Gästen ist kein Spieler gesperrt. Nur Konrad Laimer muss sich in Acht nehmen. Er hat schon vier Gelbe Karten auf dem Konto und müsste somit bei der nächsten Verwarnung für ein Spiel pausieren.

Bei der Eintracht sind alle Akteure spielberechtigt.

Verletzungen
Die Gäste müssen nach wie vor auf die Langzeitverletzten Willi Orban (Arthroskopie im Knie), Kevin Kampl (Operation am rechten Sprunggelenk) und Ibrahima Konaté (Muskelfaserriss) verzichten.

Das Lazarett der Adler belegen weiterhin Marco Russ (Achillessehnenriss), Lucas Torró (Innenbandanriss im Knie) und Gelson Fernandes (Sehnenriss). Daichi Kamada könnte nach ausgeheiltem Bänderriss eine Option für den Kader sein.

Wiedersehen
Eintracht Frankfurts Chefcoach Adi Hütter war in der Saison 2014/15 Trainer von Salzburg und coachte dort unter anderem die heutigen Leipziger Marcel Sabitzer, Stefan Ilsanker, Peter Gulacsi, Kevin Kampl und Konrad Laimer, mit denen er das österreichische Double holte

Kevin Trapp und der Leipziger Christopher Nkunku kennen sich bereits aus gemeinsamen Tagen bei Paris Saint-Germain. Zusammen standen sie in 25 Pflichtspielen auf dem Platz.

Die Adlerträger Danny da Costa und Domink Kohr spielten mit Leipzigs Kevin Kampl bei Bayer Leverkusen.

Konrad Laimer, Hannes Wolf und Marcel Sabitzer kennen Martin Hinteregger aus der Nationalmannschaft Österreichs.

Schiedsrichter
Das Spiel steht unter der Leitung von Daniel Siebert. Dem Sportlehrer aus Berlin assistieren Lasse Koslowski und Holger Henschel. Vierter Offizieller ist Patrick Alt. Deniz Aytekin verfolgt das Spiel als Videoschiedsrichter in Köln am Bildschirm.

Serien
Leipzig konnte keines seiner drei Gastspiele bei Eintracht Frankfurt gewinnen (zwei Remis, eine Niederlage). Nur beim FC Augsburg und beim FC Bayern sind die Sachsen ebenfalls noch sieglos.

Mit einem 2:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim konnte Eintracht Frankfurt am vergangenen Spieltag seine sieben Partien andauernde Negativserie (ein Remis, sechs Niederlagen) beenden.

Während Frankfurt seit zehn Spielen auf eine weiße Weste wartet, konnte Leipzig nur eine der vergangenen acht Partien ohne Gegentreffer beenden.

Historische Duellbilanz
Bislang gab es in der Bundesliga sieben Aufeinandertreffen. Dabei spricht die Statistik leicht für die Sachsen. Drei Mal konnten sie gewinnen, drei Mal trennten sie sich unentschieden ein Mal konnte die SGE gewinnen: 2:1 im Februar 2018.

Erstes Aufeinandertreffen der Geschichte
Das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften ist erst drei Jahre her. Am 21. Januar 2017 kam es in Leipzig zum Duell. Die Roten Bullen konnten die Partie mit 3:0 für sich entscheiden. Bereits nach drei gespielten Minuten zeigte Schiedsrichter Deniz Aytekin Frankfurts Keeper Lukas Hradecky nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums die Rote Karte. Den anschließenden von Marcel Halstenberg getretenen Freistoß konnte der für Branimir Hrgota eingewechselte Torhüter Heinz Lindner noch abwehren. Innenverteidiger Marvin Compper brachte den Abpraller dann aber im Tor unter. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte konnten die Leipziger die Führung in Person von Timo Werner ausbauen. 20 Minuten nach Wiederanpfiff besiegelte ein Eigentor von Jesús Vallejo den Sieg von Leipzig.

Toptorjäger gegen den gegnerischen Verein
In Reihen der Leipziger ist Timo Werner der für Frankfurt gefährlichste Gegenspieler. In insgesamt zwölf Partien konnte er fünf Tore gegen die SGE erzielen. Zwei davon noch in Diensten des VfB Stuttgart.

Auf Seiten der Eintracht gibt es mehrere Spieler, die jeweils einmal gegen RBL netzen konnten. Filip Kostic, Martin Hinteregger, Timothy Chandler, Gelson Fernandes und Goncalo Paciencia waren allesamt schon gegen Leipzig erfolgreich.

Spektakulärster Vergleich
Am 34. Spieltag der Saison 2016/17 kam es in der Commerzbank Arena zum Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Leipzig. Nach 25 Minuten konnten die Gäste aus Sachsen durch Marcel Sabitzer in Führung gehen. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel erzielte Yussuf Poulsen das 0:2. Die Partie schien entschieden. Doch die Frankfurter gaben sich nicht so einfach geschlagen. Der eingewechselte Jesús Vallejo konnte sieben Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer erzielen. In der letzten Minute sicherte Danny Blum mit dem 2:2 seinem Team noch den Punktgewinn.

Kuriose Fakten
Bei dem Duell treffen zwei der sieben deutschen Europapokalteilnehmer dieser Saison aufeinander. In den Aufeinandertreffen dieser sieben Klubs ist Leipzig noch ungeschlagen (zwei Siege, vier Unentschieden).

Die Sachsen konnten in dieser Saison schon zwölf Punkte nach einem Rückstand mitnehmen. Das ist alleiniger Ligahöchstwert.

Standardkönige: Die Eintracht kam bereits nach neun Eckbällen zum Torerfolg, was alleiniger Ligahöchstwert ist, Leipzig kommt insgesamt auf zwölf Treffer nach ruhenden Bällen, darunter fünf Elfmeter. Auch das ist Spitze.

Und Ballermänner: Frankfurt feuerte 302 Mal auf das gegnerische Gehäuse, nur Bayern öfter. Die Gäste trafen 51 Mal – Ligaspitze.

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