Die Europapokalsaison wirft ihre Schatten voraus: Am morgigen Mittwoch entscheidet sich, auf wen die Eintracht in der 2. Qualifikationsrunde treffen kann.

Nach der UEFA Europa League ist vor der UEFA Europa League. Zuvor muss die Eintracht aber durch drei Qualifikationsrunden.
Nach der UEFA Europa League ist vor der UEFA Europa League. Zuvor muss die Eintracht aber durch drei Qualifikationsrunden.

Wenn am Mittwoch ab 14 Uhr in Nyon die Kugeln rollen, können sich für die Eintracht im Extremfall bis zu drei mögliche Optionen ergeben. Als am wahrscheinlichsten gilt ein Sieger aus der 1. Qualifikationsrunde, deren Partien am heutigen Dienstag, 15.30 Uhr, ermittelt werden und Gewinner am 18. Juli feststehen. Aber auch ein Gegner aus der Vorqualifikation wäre möglich.

Frankfurt bestreitet die 2. Qualifikationsrunde auf dem sogenannten Pokalsieger- und Verfolgerweg, auf dem sich ab der 2. Runde 74 Mannschaften plus 18 Teams des sogenannten Championswegs befinden. Dazu zählen die Verlierer aus der 1. Champions-League-Qualifikationsgrunde sowie der Vorqualifikation. Diese verteilen sich hinsichtlich des Auslosungsprocederes auf Zehner- beziehungsweise Zwölfergruppen, welche abhängig vom UEFA-Koeffizienten, der bei der Eintracht 24,000 beträgt, und weiterer Variablen in zwei Hälften aufgeteilt werden: Also fünf oder sechs Klubs. Durch die starke Ausbeute in der Vorsaison ist Frankfurt in der zweiten und bei einem Weiterkommen in der dritten Runde im Topf der gesetzten Teams.

Aus jedem jener Töpfe landet eine Mannschaft in einer weiteren Lostrommel, um das Heim- und Auswärtsrecht zu bestimmen. Die erstgezogene Kugel bedeutet zunächst Heimrecht im Hinspiel. Kuriose Konstellation am Rande: Auch wenn die zweite Runde am 24. Juli und 1. August stattfindet, steigt die Auslosung für die dritte Runde bereits am 22. Juli.

Die Auslosung läuft ab 14 Uhr live auf uefa.com

Nach der Auslosung der 1. Qualifikationsrunde am Dienstag kommen mögliche Gegner in Frage: Lechia Danzig (Polen), Dinamo Tiflis (Georgien), La Fiorita (San Marino), UE Engordany (Andorra), Olimpija Ljubljana (Slowenien), Rigas FS (Lettland), Breidablik (Island), FC Vaduz (Liechtenstein), Radnicki Nis (Serbien) oder FC Flora Tallin (Estland).

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