Trotz großen Verletzungspechs stehen die C-Junioren auf dem siebten Platz, machten aber gerade gegen Ende des Jahres deutlich, dass tabellarisch das letzte Wort längst nicht gesprochen ist.

Für das Team von Trainer Damir Agovic war es eine schwierige Hinrunde mit vielen zu bewältigenden Aufgaben. Schon zu Beginn der Saison verzeichneten die C-Junioren einige Verletzte, die erst im Laufe der Vorbereitung zum Team stießen. Der Personalsituation zum Trotz fuhren die Adlerträger am zweiten Spieltag im Regionalkracher gegen Kickers Offenbach einen 3:0-Sieg ein und zeigten, dass sie die Vorbereitung gut genutzt haben und bereit für die Saison waren. Nach zwei knappen Niederlagen gegen die aktuellen tabellenführenden Teams vom SC Freiburg (1:2) und dem VfB Stuttgart (2:3) waren es dann die wichtigen Hessenduelle, in denen die U15 punktete. Mit einem 3:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden und einem 5:0 gegen die TSG Wieseck im Rücken ging es zum Nachholspiel beim SV Darmstadt 98, gegen die die Adlerträger ihre Leistung bestätigten und sich ein 1:1 erkämpften. Doch schon zu diesem Zeitpunkt musste Coach Agovic immer häufiger auf kürzere Ausfälle reagieren, die zu den Langzeitverletzten hinzukamen. „Gerade in den Derbyspielen zeigte sich, dass wir die Klasse haben, in der Liga oben mitzuspielen“, lobt Agovic seine Schützlinge. „Wir haben die Ausfälle auf den Schlüsselpositionen durch Kampf und Willenskraft aufgefangen.“

Angriff in Planung

Im November intensivierte sich das Verletzungspech dann jedoch und die Mannschaft musste bei ihren Spielen gegen die TSG Hoffenheim, den Karlsruher SC und den FSV Frankfurt mit deutlich dezimiertem Personal anreisen. Trotz der schwierigen Situation schlugen sich die Adlerträger wacker, konnten in den Partien vor der Winterpause jedoch keinen weiteren Punkt mehr einfahren. „Gerade in den letzten Spielen war es sehr schwierig, Niederlagen einstecken zu müssen“, blickt Agovic auf das Ende des Jahres zurück. „Wir hatten auch gegen die Topteams der Liga immer wieder unglaublich gute Phasen, bei denen es mir dann umso schwerer fällt, den Jungs einen Vorwurf zu machen, da sie spielerisch immer ihr Bestes gegeben und an den Aufgaben gewachsen sind.“

Doch die starken Phasen und die Hallenturniere im Dezember zeigen, dass die Riederwälder das Potential besitzen, die unglücklichen Niederlagen der Hinrunde in der Rückrunde wettzumachen. Beim 17. internationalen MTU-Cup in Friedrichshafen setzten sich die Jungadler unter anderem gegen Chelsea London, den FC Barcelona und Atlético Madrid durch und erreichten einen starken sechsten Platz. Die Hoffnung von Agovic ist groß, dass er zum Auftakt im Januar wieder auf möglichst viele Spieler zurückgreifen und in der Rückrunde mit seiner Mannschaft die obere Tabellenhälfte angreifen kann: „Wenn in der Vorbereitung wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen, wird es uns leicht fallen, aus unserem Potential die Durchschlagskraft aufzubauen, die wir benötigen, um uns Schritt für Schritt in die Spitze der Liga zu spielen.“

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