Nach der Regeneration am Montag und der Pause am Dienstag starten die Adler mit frischem Wind in die Vorbereitung auf das Viertelfinal-Rückspiel.

Die erfreulichste Nachricht der in der ersten Viertelstunde öffentlichen, danach geschlossenen Nachmittagseinheit vorweg: Martin Hinteregger ist zurück! Der österreichische Nationalspieler gehörte nach seinen Oberschenkelproblemen in die 24-köpfige Trainingsgruppe, unter denen sich drei Torhüter tummelten. Ein Einsatz am Donnerstagabend wird Cheftrainer Adi Hütter zum einen von der Reaktion von Hintereggers Körper auf die Belastung, zum anderen von der Selbsteinschätzung seines Landsmannes abhängig machen.

So sehr der Innenverteidiger als Stabilisator helfen würde, benötigt Frankfurt morgen vor allem eines: eigene Tore. Dahingehend verströmte das Balkan-Quartett schon sichtbare Vorfreude, als Mijat Gacinovic, Filip Kostic, Luka Jovic und Ante Rebic schon vor dem offiziellen Trainingsbeginn die kleinen Fußballtore auf dem Platz neben der Wintersporthalle mit Feuereifer ins Visier nahmen.

An den dafür notwendigen Zuspielen feilten die Profis des letzten im Europapokal verbliebenen Bundesligisten im Anschluss an die Athletikeinheit, ehe nach 15 Minuten die Tore ins Schloss fielen. Was Hütter und sein Team im Verborgenen ausgeheckt haben, wird hoffentlich am morgigen Donnerstag ab 21 Uhr zu bestaunen sein, wenn der Vorhang auf der europäischen Bühne im fluchtlichtdurchströmten Stadtwald fällt.


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