Sieben Mal kassierte Lukas Hradecky in der Hinrunde kein Gegentor – ein Topwert. Im Trainingslager ist er froh, dass die Torhüter nicht so viel laufen müssen.

Lukas Hradecky
Auch für Torhüter ist das Trainingslager anstrengend: Lukas Hradecky.

Lukas Hradecky hat immer gute Laune, macht auch im Trainingslager ständig seine Späße. Als Nobody kam er zur Eintracht, mittlerweile hat er sich zum Fanliebling entwickelt. Nicht nur wegen seiner heiteren Art. Hradecky hat seinen Kasten in fast 50 Prozent der Bundesliga-Spiele in dieser Saison sauber gehalten, zeigt das typische finnische Klischee auch auf der Linie. „Ich lasse den Stürmern die erste Bewegung machen. Nur kein Stress. Man muss seinen Mitspielern zeigen, dass man ruhig ist“, sagt der 27-Jährige, der in dieser Saison etwas weniger zu tun hat als noch im Vorjahr. „Wenn die Schüsse kommen, bin ich da. Das hat sich nicht geändert.“

Vor dem Trainingslager hatte Chef-Coach Niko Kovac angekündigt, dass die Vorbereitung nicht so intensiv sein werde wie im Sommer aufgrund des engen Zeitplans. „Davon merke ich nichts“, scherzt Hradecky, der froh ist, dass die Torhüter nicht ganz so viel laufen müssen. „Es wird härter und härter, die Beine werden schwerer“, sagt er am achten Tag in Abu Dhabi.

Mit Blick auf die Restsaison meint der finnische Nationaltorhüter: „Hoffentlich können wir noch was nachlegen. Wir müssen besser mit dem Ball sein.“ Wichtig sei, weiter als Team zu arbeiten. „Aber Niko mit seiner Disziplin und seiner Intelligenz kriegt das schon hin.“ Der Trainer habe wissenschaftliche Methoden eingebracht und die Mannschaft auch konditionell besser gemacht.

Selbst ist er überrascht von seiner Entwicklung. „Ich wusste, dass ich ein guter Torwart bin. Aber wenn ich mir die vergangenen 1,5 Jahre anschaue – Wahnsinn“, erzählt der finnische Nationaltorhüter, der sich in Frankfurt sehr wohl fühlt. Nur eines schmeckt ihm nicht: Apfelwein. „Vielleicht habe ich den falschen probiert“, ist er aber nicht abgeneigt, dem hessischen Nationalgetränk noch eine Chance zu geben. Vielleicht packt es ja der Apfelwein, die gegnerischen Stürmer werden sich dagegen hoffentlich auch in den kommenden Monaten die Zähne an Hradecky ausbeißen.

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