Eintracht Frankfurt gilt einer umfangreichen Analyse nach auf Social-Media-Ebene als stärkster Verein der Fußballbundesliga.

Der Adler zieht immer mehr Menschen in seinen Bann, auch und verstärkt in den sozialen Medien.
Der Adler zieht immer mehr Menschen in seinen Bann, auch und verstärkt in den sozialen Medien.

Zu diesem Ergebnis kommt NetFederation, die sich mit digitaler Unternehmenskommunikation beschäftigen. Die aufwendigen Untersuchungen betrachteten dabei sechs Kernfelder: Präsenz, Wachstum der einzelnen Kanäle, Aktivität, Reichweite, Engagement und Inhalt.

Insbesondere hinsichtlich des Wachstums verzeichnete der hessische Traditionsverein ein beachtliches Ergebnis von 89,7 Prozent, was nicht zuletzt auf die internationalen Glanzlichter und damit einhergehender Geschichten der Fußballprofis zurückgeht. Weit darüber hinaus beweisen die Werte in den anderen fünf Bereichen, dass Frankfurt sich nicht zwangsläufig mit den Federn des sportlichen Erfolgs schmückt, sondern davon möglichst unabhängig die Wünsche und Bedürfnisse der Fans bedient, etwa was eine passende Bildsprache und emotionale Bewegtbilder anbelangt. Das Foto von Martin Hinteregger in den Armen eines Anhängers nach dem Elfmeterdrama in London gilt hierbei als leuchtendes Beispiel.

Es ist davon auszugehen, dass sich der Club mit Facebook, Instagram, Twitter und YouTube auf seinen Lorbeeren nicht ausruhen wird, was er allein seiner rasant wachsenden interaktiven Fangemeinde schuldig ist: Unlängst knackte der Facebook-Kanal (sprachenübergreifend) die 700.000-Follower-Marke und beim Instagram-Channel wackelt aktuell die 400.000er-Grenze.

Die Studie ist 2019 schon die zweite Würdigung dieser Art. Erst im Mai wurde die Eintracht zum offiziellen Deutschen Social-Media-Meister gekürt – zum zweiten Mal nach 2017.

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