Nach dem Auswärtssieg der Eintracht in Berlin waren die Protagonisten auf Frankfurter Seite glücklich über ganz wichtige und am Ende nicht unverdiente drei Punkte.

Eintracht-Cheftrainer Niko Kovac: "Das Spiel hat überhaupt nicht gut angefangen für uns. Die ersten 20 Minuten waren schlecht, das muss man so klar sagen. Das 0:1 war dann der entscheidende Moment für uns, danach lief es besser. Spätestens nach dem 1:1 haben wir den Ball ganz gut laufen lassen. Dann haben wir über die gesamte restliche Spielzeit auch nicht mehr viel zugelassen. Wenn man die gesamten 90 Minuten betrachtet, ist der Sieg nicht ganz unverdient. Wir sind unheimlich froh, hier drei Punkte geholt zu haben. Es ist nicht einfach, in Berlin zu gewinnen."

Siegtorschütze Kevin Prince Boateng: "Wir sind sehr glücklich, dass wir dieses schwere Auswärtsspiel heute gewonnen haben. Das war ein sehr wichtiger Sieg, weil wir nächste Woche das schwere Heimspiel gegen den FC Bayern vor der Brust haben. Nach meiner frühen Gelben Karte in der ersten Halbzeit haben wir überlegt, ob ich in der Halbzeit in der Kabine bleibe. Der Trainer hat mir dann gesagt, dass ich es mit meiner Erfahrung schaffen werde, im richtigen Moment in den Zweikämpfen auch mal wegzubleiben. Das hat dann auch gut geklappt."

Hertha-Trainer Pal Dardai: "In den ersten 20 Minuten lief für uns alles nach Plan. Da hatten wir auch genügend Chancen, um schon höher zu führen. Dann haben wir das Tor nach einer Ecke hergeschenkt und uns in der Folge zu weit zurückgezogen. Wir müssen uns fragen, warum wir das gemacht haben, das war so nicht besprochen. Die zweite Halbzeit war ausgeglichen und sehr körperbetont. Leider haben wir uns beim zweiten Gegentreffer dann erneut sehr naiv angestellt. Dennoch denke ich, dass es ein ausgeglichenes Spiel war und wir einen Punkt verdient gehabt hätten."

TT

14. Spieltag: Hertha BSC - Eintracht Frankfurt

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