Cheftrainer Niko Kovac spricht über die Ausgangslage vor dem Duell mit Borussia Dortmund und die derzeitige Tabellensituation.

Cheftrainer Niko Kovac über...

... die Personalsituation: "Wir haben 25 Spieler an Bord. Von Omar Mascarell abgesehen, dessen Situation noch nicht besser geworden ist, sind soweit alle Spieler fit. Auch Prince Boateng hat seine Erkältung hinter sich gelassen und die gesamte Woche mittrainiert. Am morgigen Samstag steht hier in Frankfurt noch das Abschlusstraining auf dem Programm, ehe wir uns auf den Weg nach Dortmund machen."

... den kommenden Gegner: "In Dortmund herrscht aktuell sicherlich nicht die allerbeste Atmosphäre. Gerade auf Grund des gestrigen Spiels, das sie gegen Salzburg verloren haben. Aber das, was war, ist vorüber. Entscheidend ist das, was kommt. Ich bin mir sicher, dass der BVB am Sonntag ein ganz anderes Gesicht zeigen wird. Denn Dortmund will erfolgreich sein und in die UEFA Champions League einziehen."

... die geplante Vorgehensweise für das Spiel am Sonntag: "Unser Ziel ist es, in Dortmund besser abzuschneiden als in den vergangenen beiden Auswärtsspielen. Ich erwarte insgesamt ein sehr enges Spiel. Der BVB will etwas gutmachen, was wir wiederum verhindern wollen. Wir müssen so Fußball spielen, dass wir dem Gegner das Leben schwer machen. Wir müssen aktiv sein und den BVB beschäftigen. Nur wenn man in Dortmund von der ersten bis zur letzten Minute alles gibt, hat man eine Chance, zu bestehen."

... möglichen Druck aufgrund der Tabellensituation: "Druck hat man immer. Aber jener Druck, den wir aktuell verspüren, ist sehr positiv. Wir können etwas erreichen, womit wir am Anfang der Saison nicht gerechnet haben. Das wissen wir. Aber man muss auch das Restprogramm im Blick haben. Gerade auswärts geht es praktisch nur noch gegen Top-Mannschaften. Dementsprechend betrachten wir unsere Situation realistisch und schrauben die Erwartungshaltung nicht in die Höhe."

... sein Trainerdasein bei der Eintracht, das sich gestern zum zweiten Mal gejährt hat: "Ich habe in diesen zwei Jahren eine sehr schöne Zeit erlebt. Es war am Anfang richtig intensiv, aktuell geht es glücklicherweise etwas ruhiger zu. Natürlich war mir und meinem Bruder Robert damals klar, dass wir eine schwere Aufgabe vor der Brust haben. Dass der Verein sich in kurzer Zeit derart gut entwickelt, war deshalb nicht abzusehen. Aber die derzeitige Situation ist sehr positiv. Nun besteht die Herausforderung darin, diese gute Position zu halten."

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