Geduldig, konzentriert, gewitzt: Der erste Auftritt des Neuzugangs macht Lust auf mehr – wenn auch auf dem Podium anstatt des Platzes.

André Silva über…

…seine Gründe für den Wechsel: Die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt haben sehr großes Interesse an meiner Verpflichtung gezeigt, das hat mir imponiert. Ich befinde mich mit 23 Jahren in einem Alter, in dem ich mich am meisten entwickeln kann und so viel entdecken möchte wie möglich. Dafür sehe ich in Frankfurt die besten Umstände. Entsprechend bin ich glücklich, jetzt hier zu sein.

…den ersten Kontakt zur Eintracht: Hierbei müssen wir unterscheiden zwischen losem Interesse und konkreter Kontaktaufnahme. Letztere hat erst auf der Zielgeraden der Transferphase stattgefunden. Zuvor hatte ich immer nur etwas davon gehört.

…Goncalo Paciencia: Es ist immer einfacher, am Anfang jemanden zu kennen, der meine Sprache, in diesem Fall Portugiesisch, spricht. Das ändert natürlich nichts an meinen Ambitionen, die deutsche Sprache zu erlernen. Doch so kann mir Gonco schon von Beginn an Dinge über Frankfurt erzählen und mir das Wesen des Vereins erklären. Ich habe bereits gehört, dass wir hier die besten Fans auf der Welt haben. Es muss toll sein, hier auf dem Rasen zu stehen. Dafür werde ich hart arbeiten.

…seinen zweiten Sturmpartner Bas Dost: Es liegt auf der Hand, dass wir unterschiedliche Spielertypen sind, welche der Mannschaft auf verschiedene Weisen helfen können. Ich denke auch, dass wir uns gegenseitig gut ergänzen können. Aber die Entscheidung darüber obliegt am Ende immer dem Coach. Es geht um die besten Lösungen fürs Team.

…die Bundesliga im Vergleich: Ich komme aus Italien, wo ich mit starken Spielern und tollen Trainern zu tun hatte. Die Bundesliga kenne ich noch nicht, habe aber schon vieles von ihr gesehen und gehört. Es ist eine große Liga. Hier herrscht eine hohe Intensität mit vielen Sprints, gerade auch bei der Eintracht. An dieser Herausforderung werde ich weiter wachsen.

…seine Spielweise: Die Grundlage ist für mich immer, für die Mannschaft zu kämpfen und nie aufzugeben. Tore und Vorlagen sind dann hoffentlich die automatische Folge davon. Über allem steht am Ende das Ergebnis und dass wir gewinnen. Wer dann zu den Toren beiträgt, ist zweitrangig. Meine beste Position sehe ich im Sturm, entweder als alleiniger Angreifer oder in einer Doppelspitze. Als Spielmacher sehe ich mich weniger. Es geht um die bestmögliche Lösung fürs Gesamtgefüge. Wenn ich dafür auf der Zehn spielen sollte, ist das für mich auch okay (lacht).


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