Evan Ndicka hat ein aufregendes Jahr hinter sich. Im Interview spricht er über Europa, die U20-Weltmeisterschaft, gute und schlechte Zeiten – und die neue Saison.

Evan Ndicka über...

…den zweiten Trainingstag: Es ist sehr gut abgelaufen. Wir nehmen wieder Schritt für Schritt Fahrt auf und versuchen, in den Rhythmus zu kommen. So muss eine Saisonvorbereitung aussehen, wenn wir eine gute Saison spielen möchten.

…über die eigene Verfassung: Ich fühle mich ganz gut und denke, dass ich gut in die Vorbereitung gestartet bin. Es ist mein zweiter Tag im Rahmen dieser Saisonvorbereitung mit der Mannschaft. Ich bin bisher zufrieden.

… seine persönlichen Saisonziele: Ich will natürlich meine Leistung bringen und der Mannschaft helfen, so erfolgreich wie möglich Fußball zu spielen, außerdem auf und außerhalb des Platzes meinen Mann stehen. Ich glaube, jeder hat das Ziel, so viele Spiele wie möglich zu bestreiten, am besten auch von Anfang an. Wenn jeder dieses Ziel hat, sollte das auch mein persönliches Ziel sein.

… seine erfahrenen Mitspieler: Ich durchlaufe weiterhin einen Lernprozess, deshalb ist es für einen jungen Spieler wie mich wichtig, an der Seite von so erfahrenen Spielern lernen zu können. Ich weiß, dass wir sehr gute Verteidiger im Kader haben, ich kann von jedem Einzelnen etwas lernen. Mein Ziel ist es, möglichst viel mitzunehmen, um da zu sein, wenn der Trainer mich braucht.

…die U20-Weltmeisterschaft mit Frankreich: Ich glaube, wir haben eine gute Gruppenphase gespielt, leider sind wir dann im Achtelfinale an den USA gescheitert. Da haben wir ein bisschen Lehrgeld gezahlt. Ich glaube, wir waren nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft, aber sie waren einfach effizienter und kaltschnäuziger. Auch das gehört zum Erfahrungsgewinn und Lernprozess dazu.

…sein Verhältnis zu Almamy Toure: Mein Zimmernachbar ist Almamy Toure. Franzosen unter sich sozusagen. Wir haben viel Spaß miteinander und lachen viel. Es mag vielleicht merkwürdig klingen, aber Fußball ist nicht alles, es gibt Dinge die mindestens genauso wichtig. Ich finde es nicht ungewöhnlich, dass man mit einem Mannschaftskollegen, der eine ähnliche Position spielt, befreundet ist.

…Erinnerungen an die vergangene Europapokalsaison: Ich habe das eine oder andere Souvenir aus der vergangenen Europa-League-Saison behalten, beispielsweise Trikots – und natürlich alles auf dem Handy abgespeichert. Aber da gehört der Vergangenheit an. Wir müssen nach vorne schauen.

…gute und schlechte Phasen: Das gehört zum vorhin beschriebenen Lernprozess dazu. Es kann nicht immer alles perfekt laufen. Fehler sind zum Lernen da. Es gibt angenehme und eben manchmal auch etwas schwierigere Momente. Im Fußball ist es nicht immer leicht, es geht nicht immer konstant stetig nach oben.

…Einschätzungen des Trainers: Ich glaube, zum jetzigen Zeitpunkt ist es viel zu früh, sich darüber Gedanken zu machen, ich schaue einfach von Tag zu Tag und versuche, meine Leistung zu bringen, mich im Training anzubieten.

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