Die Eintracht eilt von Sieg zu Sieg in der Europa League. Sportdirektor Bruno Hübner zieht daher ein positives Zwischenfazit nach dem 3:2 in Nikosia, und Adi Hütter wird sehr emotional. Die Stimmen zum Spiel.

Adi Hütter: Wir wollten diesen Matchball heute unbedingt nutzen. Das ist uns gelungen. Wir haben in dieser schweren Gruppe nach vier Spieltagen zwölf Punkte und sind in die nächste Runde eingezogen. Das ist klasse. Natürlich bin ich mit den letzten 25 Minuten nicht so zufrieden. Apollon hat aber auch bis zum Schluss alles gegeben und tollen Charakter gezeigt. Kompliment dafür. Entscheidend für uns ist, dass wir gewonnen haben. Wir haben etwas erreicht, wofür unsere Fans sehr weite Reisen auf sich nehmen. Ich habe das Gefühl, mehr und mehr in Frankfurt anzukommen und von den Fans geschätzt zu werden. Deshalb bin ich heute auch in die Kurve gegangen, um mich zu bedanken. Das war ein unglaublicher Moment.

Bruno Hübner: Wir sind nach Nikosia gekommen, um das Spiel zu gewinnen. Das ist uns gelungen. Die nächsten zwei Partien wollen wir genießen. Insgesamt sind wir auf einem sehr guten Weg. Was wir nach dem holprigen Start in beiden Wettbewerben geleistet haben, ist top. Am Sonntag werden wir alles geben, um vor der Länderspielpause nochmal zu punkten.

Danny Da Costa: Bis zum 1:0 machen wir es ordentlich, dann haben wir etwas die Ruhe und unnötige Bälle verloren. Mit dem 2:0 und 3:0 haben wir wieder die Kontrolle übernommen. Wir sind froh, weitergekommen zu sein, auch wenn wir am Ende etwas den Faden verloren haben. Wir freuen uns sehr auf das Sechzehntelfinale und am Sonntag auf Schalke.

Gelson Fernandes: Man muss auch genießen, was wir gerade mit dem Team und dem Klub erleben. Aber natürlich auch weitermachen. Wir haben heute nicht so gut angefangen. Aber wir haben eine gute Truppe, gute Jungs. Es kann nicht immer schön sein bei der Doppelbelastung. Jetzt müssen wir uns gut erholen, wir sind nicht so frisch wie vor einigen Wochen. Sonntag kommt ein richtig starker Gegner.

Kevin Trapp: Wir haben viel investiert. Wir haben uns qualifiziert - viele haben geglaubt, dass wir das nicht schaffen. Es war nicht einfach in dieser Gruppe. Wir sind auf dem richtigen Weg, dürfen aber nicht nachlassen. Jetzt wollen wir auch Erster bleiben. Aber jetzt müssen wir uns erstmal auf Schalke konzentrieren, das wird harte Arbeit.

Perclis Papapanagi (Co-Trainer Apollon): Wir sind über das Ergebnis natürlich enttäuscht. Dennoch sind wir glücklich mit diesem Spiel, weil wir sehr gut aufgetreten sind. Die Spieler haben ihr Bestes gegeben und hätten in meinen Augen sogar mehr verdient gehabt. Wenn man diesen Auftritt mit dem Hinrundenspiel vergleicht, können wir wirklich sehr zufrieden sein. Wir haben eine andere Taktik angewandt, die die Jungs auf dem Platz gut umgesetzt haben. Vor allem in der zweiten Hälfte haben wir es gut gemacht, auch wenn wir uns bei den Gegentoren nicht gut angestellt haben. Da haben wir Fehler gemacht, die man sich auf dem Niveau nicht erlauben kann. Mir hat es aber imponiert, wie wir zurückgekommen sind. Wäre uns das zweite Tor früher gelungen, wäre hier sicher noch mehr drin gewesen.

4. Spieltag UEFA Europa League: Apollon Limassol FC - Eintracht Frankfurt

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