Am Sonntag lief Simon Falette erstmals für Guinea auf, während Ante Rebic mit Kroatien gegen England kurz vor Schluss den Kürzeren zog.

Ante Rebic konnte die 1:2-Niederlage gegen England auch nicht verhindern.
Ante Rebic konnte die 1:2-Niederlage gegen England auch nicht verhindern.

In der Neuauflage des WM-Halbfinales zwischen England und Kroatien war das Happy End diesmal aufseiten der Briten. Im Kampf um den Gruppensieg, der für die Endrunde der UEFA Nations League berechtigt, war für beide Seiten ein Sieg Pflicht. Entsprechend munter ging es in Wembley los, mit dem schwungvolleren Start für die Hausherren, ehe sich Kroatien mit Rebic in der Spitze alsbald stabilisierte und nach der Pause durch Andrej Kramaric in Führung ging (57.). Zu diesem Zeitpunkt stand Rebic nicht mehr auf dem Feld, er war zur zweiten Halbzeit durch Josip Brekalo ersetzt worden. So musste der Frankfurter Stürmer hilflos zusehen, wie seine Landsmänner in der Schlussphase den Sieg noch aus der Hand gaben und nach der schlussendlichen 1:2-Niederlage als Gruppendritter den Gang in die Liga B antreten müssen.

Dagegen gab es für Simon Falette sogar in doppelter Hinsicht einen Grund zum Feiern! Zum einen gab der Innenverteidiger sein Länderspieldebüt für Guinea, zum anderen trug der 26-Jährige beim 1:1 gegen die Elfenbeinküste seinen Teil dazu bei, dass sich Guinea für den Afrika-Cup 2019 in Kamerun qualifizierte. Beide Seiten stellten schon in der ersten Halbzeit den Endstand her und sind dadurch beide bei den Kontinentalmeisterschaften im kommenden Frühjahr dabei. Gratulation, Simon!

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