Rechtzeitig zum selbsterklärten „Finale“ ist Sébastien Haller zurück auf dem Feld und macht seiner Rolle als Hoffnungsträger auch im Interview alle Ehre.

Séb, du hast in London erstmals wieder und dann auch gegen Mainz gespielt. Wie fühlst du dich?
Es war sehr befreiend für mich. Aber das Wichtigste wäre gewesen, diese Spiele zu gewinnen, für uns und für unsere Fans. Ich möchte dem Team dabei helfen, bestmöglich abzuschneiden. Wir richten unseren vollen Fokus darauf, die Saison im letzten Spiel zu einem guten Abschluss zu bringen.

Wie geht es dir jetzt?
Ihr könnt euch vorstellen, dass ich länger außen vor war. Umso erfreuter bin ich, wieder auf dem Feld stehen zu dürfen. Ich tue alles dafür, mich nicht wieder zu verletzen. Ich konzentriere mich einfach auf das, was ich am besten kann, um dadurch das Team bestmöglich zu unterstützen.

Wie schwierig wird das letzte Saisonspiel bei den Bayern?
Es ist gewissermaßen ein Finale, vergleichbar mit dem Endspiel im DFB-Pokal, weil jeder weiß, dass wir eine historische Saison schaffen können. Natürlich könnte die Aufgabe schwerer nicht sein. Bayern spielt zuhause und möchte Meister werden. Wir sind bereit.

Zwischen der Champions League und Platz acht alles möglich. Wie geht ihr mit dieser verrückten Situation um?
Es ist selbstverständlich für uns, in jedem Spiel alles zu geben. Mehr als das, und zu sehen, was am Ende dabei herauskommt, können wir nicht. Es bringt nichts, davor Hochrechnungen aufzustellen, das haben zuvor auch nicht getan. Wenn wir auf dem Platz stehen, versuchen wir, das Spiel wieder zu genießen.

Ihr trefft mit Niko Kovac auf euern früheren Trainer. Wird es ein freudiges Wiedersehen?
Ja und nein, weil er nicht auf dem Feld stehen wird. Deswegen ist es für ihn vielleicht spezieller als für uns, weil er auf seinen früheren Klub trifft und er einige Leute hier kennt. Es wird schön, ihn wiederzusehen, aber nichtsdestotrotz möchten wir unsere Ziele erreichen.

Worin liegt die Herausforderung, bei den Bayern zu bestehen?
Wir wissen, wie Niko Kovac seine Spieler trainiert. Sie sind gut in Form und sind aus der ersten Saisonhälfte stärker hervorgegangen. Wir wissen, wie sie spielen. Sie haben großartige Spieler mit viel Erfahrung. Es wird wie gesagt eine Art Finale und entsprechend schwierig.

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