Zu Saisonbeginn erweiterte Eintracht Frankfurt seine Berichterstattung um EintrachtFM. Das Klubradio verspricht zur Erfolgsgeschichte zu werden.

Bis zum ersten Torschrei der EintrachtFM-Historie dauerte es nur 34 Sekunden. Erster Spieltag der neuen Bundesligasaison, Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim, die 1:0-Führung, die zugleich zum Endstand gereichte, durch Martin Hinteregger. Ein Bilderbuchstart für den Rückkehrer, den Verein – und nicht zuletzt das frisch aus der Taufe gehobene Hörvergnügen.

Über 12.000 Hörer haben die Geburtsstunde des Klubradios erlebt. Ein halbes Jahr später ist, alle Partien seit dem 18. August 2019 aufsummiert, die Millionengrenze in Reichweite. Ob Bundesliga, UEFA Europa League oder DFB-Pokal – EintrachtFM ist in wechselnder Kombination seines Kommentatorengespanns Bartosz Niedzwiedzki, Lars Weingärtner und Daniel Wolf live vor Ort und sorgt für einen ausbalancierten Mix aus Emotion und Information. In schöner Regelmäßigkeit kommen dabei auch als Co-Kommentatoren Experten zu Wort. Sei es aus dem unmittelbaren Mannschaftsumfeld wie beispielsweise die Spieler Dominik Kohr oder Felix Wiedwald, Vereinsgrößen wie Uwe Bein, Alexander Schur und Uwe Bindewald oder wie während des Heimspiels gegen den FC Bayern München Ende Oktober Reporterlegende Fritz von Thurn und Taxis.

Vom Spielertunnel in die Gehörgänge

Durch den dauerhaften Transport von Stadionatmosphäre und sportlichem Geschehen versteht es der Verein, digitale Möglichkeiten mit traditionellem Medienkonsum zu vereinen – immerhin bildet bei allem technischen Fortschritt, bildlich gesprochen, der Informationsweg vom Spielertunnel direkt in die Gehörgänge naturgemäß der kürzeste Weg zum Gehirn.

Und das auf allen Teilen der weiten Fußballwelt, in denen sich Adlerträger gerade aufhalten und je nach internationaler TV-Berichterstattung umso dankbarer für die mobilen Inhalte sind. So schwärmten unlängst am Rande des Trainingslagers in Florida einige Exiladler unisono von „der erlebbaren Atmosphäre“, „den Experten“ und nicht zuletzt der dauerhaften Verfügbarkeit „auch von unterwegs.“

Wenngleich der eine oder andere, dem das Angebot noch nicht bekannt war, große Augen – oder besser: Ohren – machte und erst durch Mundpropaganda auf den Geschmack gekommen ist. In diesem Sinne: Nicht nur weiter zuhören, sondern gerne auch weitersagen!

Hier geht’s zum Stream, der immer circa zehn Minuten vor Anpfiff beginnt.

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