Die Beteiligten beider Seiten sind sich einig, zwei grundverschiedene Halbzeiten gesehen zu haben.

Cheftrainer Adi Hütter: Die erste Halbzeit haben wir weitgehend verschlafen und sind deshalb verdient mit 0:2 in die Pause gegangen. Auch wenn wir mit dem Pfostenschuss von Goncalo Paciencia und dem Schuss von Daichi Kamada gute Möglichkeiten hatten, haben wir uns vor den Gegentoren und insgesamt im defensiven Umschaltverhalten nicht gut angestellt. Es passiert uns eigentlich selten, dass wir so naiv auftreten wie in der ersten Halbzeit. Dafür hat mir die Reaktion nach der Pause gefallen. In der zweiten Halbzeit haben wir ein ganz anderes Bild abgegeben, waren wesentlich dominanter. Insgesamt ist es ärgerlich, ohne Punkte nach Hause zu fahren. Ich bin sicher, dass wir am Donnerstag ein ganz anderes Spiel sehen werden.

Dominik Kohr: Wenn Augsburg den Ball erobert hat, haben sie direkt hinter die Kette gespielt und uns mit ihren schnellen Spielern überlaufen. Das hat man vor allem in den ersten Minuten gesehen, als sie sich direkt eine Chance herausgespielt haben und wir Glück hatten, dass uns Kevin Trapp zu diesem Zeitpunkt im Spiel gehalten hat.

Martin Schmidt (Trainer FC Augsburg): Wir haben zwei grundsätzlich verschiedene Hälften gesehen. Unser Matchplan ist vor allem in der ersten Halbzeit aufgegangen, in der zweiten Halbzeit dann weniger. Wir sind dennoch kompakt geblieben und über den Sieg sehr glücklich.


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