Auf dem Weg in die Gruppenphase der UEFA Europa League warten wöchentlich neue Aufgaben auf die Adlerträger. Nach dem Baltikum geht es ins viertkleinste Land Europas.

Nach dem FC Flora Tallinn geht es für die SGE diesmal gegen den 47-fachen Pokalsieger aus Liechtenstein. Dabei nimmt der FC Vaduz im Gegensatz zur Qualifikation für die UEFA Europa League nicht mal an der heimischen Liga teil. Es gibt schlichtweg keine. Stattdessen halten sich die Hauptstädter an den westlichen Nachbarn, in dem es bereits Berührungspunkte mit Eintracht-Protagonisten gab.

Neuland für die Adlerträger

Zweites Auswärtsspiel in der diesjährigen Qualifikation für die UEFA Europa League und erneut betritt die Frankfurter Eintracht Neuland. Nachdem es vor zwei Wochen erstmals für ein Pflichtspiel in die estnische Hauptstadt Tallinn ging, heißt das Ziel diesmal Vaduz. Damit feiert die SGE ihre Premiere im Hauptort des Fürstentum Liechtenstein, wo man im Rheinpark Stadion auf den FC Vaduz trifft. Dieser hat in der vorherigen Runde trotz einer 0:1-Auswärtsniederlage durch ein 2:0 nach Verlängerung im Rückspiel den amtierenden ungarischen Pokalsieger Fehervar eliminiert. Dabei schied mit Szabolcs Huszti übrigens auch ein alter Bekannter aus, dessen Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte damit ins Wasser fällt.

Bekanntes Terrain für Adi Hütter

Apropos alte Bekannte: Zumindest für Cheftrainer Adi Hütter und seinen Assistenten Christian Peintinger ist der FC Vaduz keineswegs ein unbeschriebenes Blatt. Schließlich ist die Mannschaft aus dem Fürstentum neben dem Liechtensteiner auch Mitglied im Schweizerischen Fussballverband und nimmt am dortigen Ligabetrieb teil. Aktuell muss sich der FCV zwar mit der zweitklassigen Challenge League begnügen, doch zwischen 2014 und 2017 spielte der Verein letztmals sogar in der Super League, der höchsten Spielklasse der Schweiz.

Dort kam es jährlich auch zu Begegnungen mit dem BSC Young Boys, im zweiten und dritten Jahr der Vaduzer Erstligazugehörigkeit von Adi Hütter trainiert. Insgesamt acht Mal stand der aktuelle Eintracht-Chefcoach dabei an der Seitenlinie von YB und konnte einerseits alle vier Heimspiele in Bern für sich entscheiden, blieb in Liechtenstein hingegen allerdings jeweils Male sieglos (drei Remis, eine Niederlage). Nun nimmt der Österreicher also mit der Eintracht einen neuen Anlauf in Vaduz und trifft dabei mit Milan Gajic sogar auf einen ehemaligen Schützling aus gemeinsamen Berner Tagen. Insgesamt absolvierte der zentrale Mittelfeldspieler wettbewerbsübergreifend 31 Spiele unter Hütter, bevor der Serbe sich 2017 dem kommenden SGE-Gegner anschloss. Nun treffen die ehemaligen Weggefährten erstmals als Kontrahenten aufeinander. Es wäre ein günstiger Zeitpunkt für den ersten Sieg Hütters und der Eintracht im Fürstentum. 

Zum Spiel

Anstoß: Donnerstag, 8. August, 20.30 Uhr, UEFA Europa League, Qualifikation, 3. Runde (Hinspiel).
Stadion: Rheinpark Stadion, Vaduz.
Fernsehhinweis: EintrachtTV und NITRO übertragen die Partie live. 

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