Nach dem Schlusspfiff präsentieren sich Trainer und Spieler gewohnt reflektiert und ordnen die Niederlage sachlich ein.

Cheftrainer Adi Hütter: Betrachtet man die gesamten 90 Minuten, hätten wir einen Punkt verdient gehabt. Wir haben in der ersten Hälfte zunächst zu wenig investiert, da hat es Hertha auch sehr gut gemacht. Zum Ende des zweiten Abschnitts haben wir das Heft dann aber in die Hand genommen und uns in dieses Spiel reingearbeitet. Leider wurde uns kurz vor dem Ende ein in meinen Augen klarer Elfmeter verwehrt. Das ist sehr schade. So steht am Ende eine unnötige Niederlage.

Danny Da Costa: Wir haben uns sehr viel für dieses Spiel vorgenommen. Wir wollten viel investieren und gegen den Ball kompakt auftreten, um eine Reaktion auf die Niederlage gegen Wolfsburg zu zeigen. Allerdings haben wir uns schwer getan, ins Spiel zu finden. Die Abstände waren zu groß, sodass wir lange keinen richtigen Zugriff hatten. Vorne hatten wir immer wieder mal aussichtsreiche Situationen, aber die letzte Konsequenz hat stets gefehlt. Dass das Spiel dann aufgrund einer Standardsituation in die eine Richtung kippt, ist bitter. Die Niederlage ist bitter, aber dennoch müssen wir kühlen Kopf bewahren. Wir haben nach wie vor eine gute Hinrunde gespielt, müssen diese Partie nun gut analysieren, gestärkt daraus hervorgehen und künftig wieder ein anderes Gesicht zeigen.

Carlos Salcedo: Die zweite Halbzeit war besser als die erste. Wir haben nach dem Seitenwechsel einige Chancen kreiert, die wir leider nicht nutzen konnten. So haben wir letztlich unglücklich verloren. Dennoch dürfen wir uns davon nicht verrückt machen lassen. Wir müssen uns das Glück vor dem Tor wieder erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass der Erfolg zurückkommt. Wir wollen gegen Leverkusen zuhause unbedingt gewinnen. Auch wenn es nicht einfach wird, glaube ich an unser Team. Wir werden hart dafür arbeiten. Ich persönlich hätte mir natürlich ein schöneres Comeback mit einem Erfolgserlebnis für die Mannschaft gewünscht, aber ich fühle mich körperlich gut. Ich bin bereit, der Mannschaft weiter zu helfen.

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): Die Mannschaft hat sehr gut gekämpft und gespielt, vor allem in der ersten Halbzeit. Wir haben es aber unnötig spannend gemacht, weil wir das 2:0 nicht erzielt haben. Besonders in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel hatten wir einige gute Gelegenheiten. In meinen Augen haben wir dennoch verdient gewonnen, weil meine Mannschaft einen tollen Job gemacht hat.

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