Nach dem 1:1 gegen Hoffenheim überwiegt bei der Eintracht die Zufriedenheit, einen direkten Konkurrenten auf Distanz gehalten zu haben.

Niko Kovac: Ich denke, dass es keiner im Stadion heute bereut hat, hier her zukommen. Es war ein tolles Bundesligaspiel. Für beide Teams war es alles andere als leicht, weil es richtig heiß war. Wir sind an unsere Grenzen gegangen. Hoffenheim hat in der ersten Halbzeit gewartet, dass wir die Fehler machen. Einige Male haben wir das getan und dann wurde es sofort gefährlich. Im zweiten Abschnitt hatten wir das etwas besser im Griff. Letztendlich ist es ein gerechtes Ergebnis eines tollen Bundesligaspiels. Eigentlich hätten beide Teams drei Punkte verdient. Die Verletzung von Luka Jovic ist nicht gravierend: Er hat nur einen Schlag auf das Knie bekommen.

Julian Nagelsmann: In der ersten Halbzeit ist unser Plan sehr gut aufgegangen. Wir wollten Frankfurt den Ball lassen und dann schnell umschalten. Sechs gute Konterchancen in der ersten Halbzeit habe ich gezählt, da müssen wir mehr draus machen. In der zweiten Halbzeit war die Partie sehr offen und das Pendel hätte in beide Richtungen ausschlagen können. Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben vorher gewusst, dass Frankfurt sehr stark ist und das haben sie heute mal wieder unter Beweis gestellt. 

Fredi Bobic: Es war ein hochintensives Spiel. Wir können mit dem Punkt leben. Wir halten damit Hoffenheim auf Abstand, das ist auch ein Zeichen und ein Pfund. Die nächsten Wochen werden hart. Dementsprechend sind wir froh und nehmen den Punkt gerne mit. Es hätten auch drei sein können, aber Hoffenheim wird das Gleiche sagen. Der Einsatz hat Sébastien Haller richtig gut getan. Sein Kopfball ging an die Latte, nächste Woche macht er ihn rein. Jetzt müssen wir in Leverkusen punkten. Marco Fabián hat bei seinem ersten Startelfeinsatz seit dem Pokalfinale ordentliche Szenen gehabt und hat das gut gemacht. Er war trickreich wie immer.

Danny da Costa: Wir wollten zu null spielen, leider ist uns das nicht gelungen. Das Ergebnis geht in Ordnung. Es war ein sehr intensives Spiel, es ging schnell hin und her. Hoffenheim hat Spieler, die gerade bei Kontern sehr gefährlich wurden. Die TSG bleibt hinter uns, das ist positiv. Der Punkt kann hinten raus noch sehr sehr wichtig sein.

Lukas Hradecky: Es war ein ganz intensives Spiel. Das Hoffenheimer Tor war nicht unhaltbar, das Ding in Bremen hatte ich immer noch im Kopf. Ich war noch ein bisschen unsicher. Ich kann garantieren, dass ich aber in Leverkusen wieder voll da bin. Hoffentlich können wir das Hinrundenspiel gegen Leverkusen umdrehen, um auch mal wieder auswärts zu punkten. Wichtig war, heute nicht zu verlieren. Vielleicht haben wir zwei Punkte verloren. Aber insgesamt hat der Zähler uns gutgetan, mir auch.

Marco Russ: Das war ein Spiel auf Messers Schneide, das in beide Richtung hätte kippen können. Wir wollten nicht verlieren, das haben wir geschafft. Im Mittelfeld haben sich beide Teams gefühlt 70 Minuten neutralisiert, taktisch auf hohem Niveau auch. Es war heute sehr heiß, das muss man berücksichtigen. Bei meiner Chance kam ich nicht mehr ganz hinter den Ball, sodass ich genau Baumann treffe. Wir haben unsere Serie zuhause gehalten und Hoffenheim auf Abstand gehalten, das war unser Minimalziel. Ich bin ausgewechselt worden, weil der Tank mit dem Alter ein bisschen kleiner wird. Da war ich froh, dass Simon noch da war. In der Breite sind wir sehr gut besetzt, sodass auch für Prince wieder ein guter Mann eingewechselt werden konnte.

Marco Fabián: Ich bin zufrieden. Ich habe darauf hingearbeitet, wieder in der Startelf zu stehen. Ich habe mich gut gefühlt, vorallendingen körperlich. Das ist wichtig für die nächsten Spiele, da will ich wieder bereit sein. Es war ein intensives Spiel. Es war wichtig, nicht zu verlieren.

29. Spieltag: Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim

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