Adi Hütter und die Spieler kehren mit einem Punkt und einem ordentlichen Gefühl aus Leipzig zurück. Bei allen geht der Blick weiter nach vorne.

Cheftrainer Adi Hütter: Es war das erwartet intensive Spiel. Über 90 Minuten gesehen war Leipzig besser und hatte mehr Torchancen. Nichtsdestotrotz habe ich eine ganz starke Abwehrleistung meiner Mannschaft gesehen. Mit allem, was darüber hinaus geht, bin ich weniger zufrieden. Deshalb können wir mit dem Punkt letztlich gut leben. Wir haben bei einer Mannschaft mit Champions-League-Ambitionen 0:0 gespielt, also auch einiges richtig gemacht. Positiv ist auch, dass wir  in der Rückrunde immer noch ungeschlagen sind.

Gelson Fernandes: Es ist nicht leicht, hier in Leipzig zu spielen. Das haben wir heute gemerkt. Wir haben uns im Spiel nach vorne schwer getan und hinten hatten wir das eine oder andere Mal Glück. Letztlich war es ein glücklicher Punktgewinn. Trotzdem haben wir zu Null gespielt und sind weiterhin in der Rückrunde ungeschlagen. Das ist positiv. Nun richten wir den Blick auf Donetsk und dann die nächste schwere Partie gegen Mönchengladbach.

Kevin Trapp: Sicher war das heute kein schönes Spiel, in dem die Effektivität im Vordergrund stand. Nach Möglichkeit wollten wir natürlich Fußball spielen, aber dabei kein unnötiges Risiko eingehen. Wir hatten auch etwas Glück, das man in solchen Spielen aber einfach benötigt. Wir haben mit Bremen und Dortmund nun gegen drei Mannschaften aus höheren Tabellenregionen nicht verloren. Vor allem gegen Dortmund und heute haben wir das abgerufen, was wir brauchen: Taktische Disziplin und die Bereitschaft, sich in jeden Zweikampf reinzuhauen. Ich weiß nicht, ob die Tabelle oben jemals so eng war. Um sich dort zu behaupten, benötigt man die richtige Mentalität. Wenn man nach 21 Spieltagen auf Platz Fünf steht, kommt das nicht von ungefähr. Mich persönlich freut es, dass wir zu Null gespielt haben. So darf es gerne weitergehen.

Danny Da Costa: Ich lehne mich sicher nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass es heute sehr, sehr viele lange Bälle gegeben hat. Es ging extrem darum, den zweiten Ball zu sichern, weshalb phasenweise auf beiden Seiten kein geregelter Spielaufbau stattfand. Uns war im Vorfeld klar, was auf uns zukommen würde und dass wir diese Art von Fußball annehmen müssen. Unterm Strich ist das 0:0 für uns völlig in Ordnung. In der zweiten Halbzeit gab es manche Situationen, in denen wir etwas Glück hatten beziehungsweise im letztem Moment richtig gut verteidigt haben. Deshalb nehmen wir das Ergebnis als gewonnenen Punkt mit. Darauf können wir in den nächsten Wochen aufbauen.

Filip Kostic: Es tut uns gut, aus Leipzig einen Punkt mitgenommen zu haben, weil es heute ein richtig schweres Spiel war. Leipzig hat eine top Mannschaft, die sehr schnellen Fußball spielt. Aber wir haben unsere Sache auch gut gemacht, indem wir kompakt gestanden haben. Dennoch dürfen wir uns nicht auf dieser Leistung ausruhen, sondern müssen nach vorne blicken, am Donnerstag wartet auswärts das nächste wichtige Spiel.

Ralf Rangnick (Trainer RB Leipzig): Meine Mannschaft hat heute ein klasse Spiel abgeliefert. Wir hatten die klareren Chancen und deshalb den Sieg durchaus verdient gehabt. Es war toll zu sehen, wie körperlich frisch sich das Team präsentiert hat, wenn man bedenkt, dass wir unter der Woche noch ein intensives Pokalspiel hatten. Wir hätten natürlich auch gerne gewonnen, aber mit dem Ergebnis müssen wir am Ende leben.

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