Der Überfallfußball der Eintracht 2018/19 wird unvergessen bleiben. Einer sorgte dafür ganz besonders für Betrieb.

Die Rede ist, kaum überraschend, von Ante Rebic, der als konterstarke Speerspitze und zugleich erster Pressingprellbock sowohl bei eigenem als auch gegnerischem Ballbesitz eine Schlüsselrolle im Powerplay der Adler einnimmt. Zeitweise galt er mit einem Topspeed von 35,1 Stundenkilometern als schnellster Spieler der Bundesliga, ehe einzig Luka Klünter von Hertha BSC (35,4) im wahrsten Wortsinn am Kroaten vorbeizog. Bemerkenswert, dass auch die anderen beiden Topsprinter der Liga Außenverteidiger sind: Achraf Hakimi von Borussia Dortmund und Jerome Roussillon vom VfL Wolfsburg kommen in der Spitze ebenfalls auf 35,1 Km/h, was den Stellenwert von Vizeweltmeister Rebic als erstem Verteidiger in vorderster Front nur zusätzlich untermauert.

Aber auch David Abraham, Filip Kostic (beide 34,4), Danny Da Costa (34,3) und Mijat Gacinovic (34,0) müssen sich mit ihren Werten nicht verstecken und würden in der Fußgängerzone womöglich mit der Straßenverkehrsordnung in Konflikt geraten. Ohnehin sprinteten die Frankfurter Jungs in der vergangenen Spielzeit nicht nur schnell, sondern auch viel. Genau genommen so gerne wie keine andere Mannschaft im deutschen Fußballoberhaus: 8.386 Sprints suchten ligaweit ihresgleichen. Es folgen der VfL Wolfsburg (8.206) und Leipzig (7.989). Nicht der alleinige Grund, aber sicher ein Faktor dafür, dass die Hessen über weite Teile der Saison auf der Überholspur unterwegs waren.

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