Der Angreifer bindet sich vorzeitig für ein weiteres Jahr an die Eintracht. Der ursprüngliche Vertrag wäre bis 2022 gelaufen.

Goncalo Paciencia bleibt ein Adlerträger. Der 25-Jährige war im Sommer 2018 vom FC Porto nach Frankfurt gewechselt. Nach seinem (Tor-)Debüt gegen den SSV Ulm am 18. August 2018 (1:2) hatte der Portugiese über weite Teile der vergangenen Saison mit Verletzungen oder der Sturmkonkurrenz zu kämpfen. Trotzdem schaffte es der 1,84-Meter-Mann, schon in der vergangenen Rückrunde seinen Wert unter Beweis zu stellen, sei es am 24. Spieltag durch den 3:2-Siegtreffer über die TSG Hoffenheim in der sechsten Minute der Nachspielzeit oder dem wichtigen Auswärtstor zum 2:4 bei SL Benfica im Viertelfinale der UEFA Europa League.

In der laufenden Spielzeit machte Paciencia den nächsten großen Schritt und kämpfte sich zum mit wettbewerbsübergreifend zehn Treffern erfolgreichsten Frankfurter Torschützen dieser Saison. Mit 30 Einsätzen zählt die Nummer 39 neben Daichi Kamada zum meist eingesetzten Akteur 2019/20.

Bobic: „Entwicklung noch nicht abgeschlossen“

Ende vergangenen Jahres qualifizierte sich der zweimalige Nationalspieler Portugals für die Europameisterschaft. Beim 6:0 des Titelverteidigers gegen Litauen Mitte November gelangen Paciencia bei seinem Startelfdebüt ein Tor und eine Vorlage. In 48 Vereinsspielen für Eintracht Frankfurt stehen vor dem 19. Bundesliga-Spieltag 15 Tore und vier Vorlagen zu Buche.

„Über das mir entgegengebrachte Vertrauen bin ich sehr glücklich. Seit ich hier bin, habe ich Tag für Tag hart gearbeitet. Die vorzeitige Verlängerung bedeutet für mich, mindestens ein Jahr länger stolzer Adlerträger zu sein. Schöner hätte das Jahr nicht beginnen können. An erster Stelle steht weiter der Erfolg des Teams, zu dem ich weiter meinen Teil beitragen möchte“, freut sich Paciencia auf die weitere Zukunft im Eintracht-Trikot.

„Goncalo hat in den vergangenen Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen. Diese ist noch nicht abgeschlossen und wir sind froh, ihn langfristig in unseren Reihen zu haben“, sagt Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic.


Teilen
Funktionen