Große Freude bei Martin Hinteregger, der nach dem 2:1 gegen Nordmazedonien in der Endrunde steht.

Martin Hinteregger stand in acht von neun Qualifikationsspielen für Österreich 90 Minuten auf dem Platz.
Martin Hinteregger stand in acht von neun Qualifikationsspielen für Österreich 90 Minuten auf dem Platz.

Bemerkenswert ist die Berechtigung für die Europameisterschaft 2020 nicht nur, weil sie einen Spieltag vor Schluss zustande gekommen ist, sondern vor allem angesichts der Tatsache, dass die Alpenrepublik die ersten beiden Partien gegen Polen (0:1) und in Israel (2:4) verloren hatte. Es folgte eine Serie von bis Samstag sechs Siegen und einem Unentschieden, in denen Hinteregger und Kollegen nur noch drei Gegentreffer zuließen. Der letzte fiel im Ernst-Happel-Stadion in der Nachspielzeit nicht mehr weiter ins Gewicht, weil die Bundesadler bereits durch David Alaba (7.) und Stefan Lainer (48.) vorgelegt hatten und selbst ein Remis genügt hätte. Frankfurts Verteidiger bot sich nach einer feinen Einzelaktion ebenfalls die Möglichkeit zum Torerfolg (19.). So bleibt der Linksfuß in der Qualifikation bei einem Treffer stehen, insgesamt wirkte Hinteregger bei acht von neun Partien über 90 Minuten mit.

Während Österreich das Ticket also gelöst hat, kämpfen am heutigen Sonntagnachmittag, ab 15 Uhr, Goncalo Paciencia und André Silva für Portugal und Mijat Gacinovic für Serbien im Fernduell um Platz zwei in der Gruppe B. Portugal hat vor dem Aufeinandertreffen mit Luxemburg einen Zähler mehr auf der Habenseite. Serbien empfängt den bereits qualifizierten Tabellenführer Ukraine. Um 17 Uhr ist Simon Falette für Guinea gegen Namibia in der Afrika-Cup-Qualifikation gefordert.

Teilen
Funktionen