Auf einmal entwickelt sich unter den Medienvertretern eine Diskussion um den besten Rocky-Film. Neben Sylvester Stallone spricht der Cheftrainer aber vor allem über Fußball.

Cheftrainer Adi Hütter erkennt, dass seine Mannschaft aktuell für Tore einen höheren Aufwand betreiben.
Cheftrainer Adi Hütter erkennt, dass seine Mannschaft aktuell für Tore einen höheren Aufwand betreiben.

Adi Hütter über:

…die Personalsituation: Sebastian Rode hat heute trainiert, es hat schon ordentlich ausgesehen. Er hat sich zuvor nochmal vom Arzt seines Vertrauens untersuchen lassen, der alles für gut befunden hat. Ob er für Freitag ein Thema wird, halte ich noch offen. Der Plan ist, dass er spätestens in Portugal wieder spielen kann. Mijat Gacinovic hat wieder komplett mittrainiert, auch Jonathan de Guzman ist zurück. Das führt dazu, dass ich für taktische Einheiten ein paar Spieler streichen muss, weil sich das mit 25 Spielern nicht gestalten lässt.

…die Schlüsse aus dem Spiel gegen Dortmund: Nach zwei Niederlagen hat uns der gefühlte Sieg gegen Dortmund natürlich Selbstvertrauen gegeben. Das Spiel hat einmal mehr bewiesen, dass auf unsere Mentalität, bis zum Schluss marschieren können, Verlass ist. Die Mannschaft ist körperlich in einem guten Zustand. In der Analyse haben wir uns angesehen, aus welchem Grund wir uns in der ersten halben Stunde nicht richtig verhalten haben. In der zweiten Halbzeit waren wir viel aggressiver, mutiger und besser in den Zweikämpfen drin. Das zeichnet die Mannschaft aus.

…den kommenden Gegner Union Berlin: Ich habe Union bereits in der Vorsaison beobachtet. Auch weil ich Urs Fischer (Cheftrainer; Anm. d. Red.) und Markus Hoffmann (Co-Trainer; Anm. d. Red.) gut kenne, ebenso Florian Hübner, Brunos Sohn. Deshalb freue ich mich auf die Spiele, auch auf die Atmosphäre an der Alten Försterei. Ich sehe keinen Grund, sie zu unterschätzen. Sie haben Borussia Dortmund zuhause geschlagen, und das verdient.

…die eigene Herangehensweise: Wir müssen von der ersten Sekunde den Kampf annehmen. Wir werden uns morgen nochmal mit den Stärken und Schwächen von Union beschäftigen. Sie haben sieben von zehn Gegentoren in der ersten Halbzeit kassiert. Wir selbst lassen aktuell für meinen Geschmack etwas zu viele Gegentore zu. Es ist immer schwer, einem Rückstand hinterherzulaufen. In der Vorsaison hat es uns ausgezeichnet, auch mal aus dem Nichts ein Tor erzielt zu haben. Möglicherweise müssen wir nun für eine eigene Führung mehr investieren.

…Motivationsmaßnahmen: Ich möchte an dieser Stelle Jürgen Klopp zu seiner Auszeichnung zum Welttrainer gratulieren. Das hat er sich absolut verdient. Er kommt sicher immer mal wieder über die emotionale Schiene, was mir abhängig von Typ und Zeitpunkt gefällt. Ich bin auch ein Sylvester-Stallone-Fan. Das einzige, was mir fehlt, sind die Handschuhe (lacht). Wir haben auch immer wieder Ideen, die ich nicht verraten möchte, um die Jungs punktuell etwa durch ein Motivationsvideo heiß zu machen.

…den neuen Konkurrenzkampf: In der vergangenen Saison war es umgekehrt, als ich bei jeder Behandlungspause hoffen musste, dass es nichts Ernstes ist. Jetzt versuchen beispielsweise Erik Durm und Timmy Chandler Druck aufzubauen. Sie möchten natürlich auch spielen. Das vergrößert unsere Rotationsmöglichkeiten. Wir haben ein hohes Niveau.


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