Zum Start in die EM-Qualifikation holen die internationalen Adler je einen Sieg, eine Niederlage und ein Unentschieden. Außerdem lief Almamy Toure erstmals für die französische U21 auf.

Der Winterzugang der Eintracht war mit dem Unterbau des aktuellen Weltmeisters in Essen gegen die Altersgenossen aus Deutschland gefordert. Bei seiner ersten Berufung verfolgte der 22-Jährige zunächst von draußen, wie seine Landsmänner einen 0:2-Rückstand in ein 2:2 verwandelten, ehe er in der 75. Minute für den Leipziger Nordi Mukiele eingewechselt sein Debüt für die Equipe Tricolore feierte.

Nicht weniger wechselhaft verlief der erste Spieltag der EM-Qualifikation für drei weitere Frankfurter Profis. Zum einen unterlag Martin Hinteregger mit Österreich zuhause Polen mit 0:1. Der Innenverteidiger stand 90 Minuten auf dem Feld und ließ mit seinen Kollegen sogar weit weniger Torschüsse (10) zu als die Gäste (17). Den entscheidenden in der 69. Minute von Krzysztof Piatek musste der ehemalige Frankfurter Heinz Lindner dann aber aus dem Netz holen.

Zwei Rückstände aufgeholt

Taleb Tawatha wiederum konnte mit Israel den nach der Pause raschen Rückstand gegen Slowenien im Handumdrehen zum finalen 1:1 egalisieren. Als Linksverteidiger gestartet erlebte Tawatha den Schlusspfiff von der Bank aus, weil in der 77. Minute Yonatan Cohen für ihn ins Spiel gekommen war.

Zuletzt musste Kroatiens Ante Rebic nach seiner Verletzungspause gegen Aserbaidschan mit der Jokerrolle vorlieb nehmen. Beim Stand von 1:1, das der Gastgeber ebenfalls nach einem Rückstand aufholen musste, eingewechselt sorgte der Vizeweltmeister ab der 69. Minute nochmal für Schwung und der Hoffenheimer Andrej Kramaric in der Schlussphase für den 2:1-Siegtreffer.

Nun blicken am Sonntag die meisten Adleraugen auf das direkte Aufeinandertreffen von Hintereggers Österreich mit Tawathas Israel (18 Uhr). Aber auch Kevin Trapp steht im ersten Qualispiel mit Deutschland gegen die Niederlande in Amsterdam ein prickelndes Duell bevor (20.45 Uhr). Zuvor bekommen es Rebics Kroaten mit Ungarn (18 Uhr) sowie Simon Falette und Guinea mit der Zentralafrikanischen Republik zu tun (15 Uhr).

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