In einem sind sich nach dem Spiel in Bremen alle einig: Die ersten beiden Rückrundenpartie sind nicht überzeugend, aber mit vier Punkten trotzdem ansprechend verlaufen.

Cheftrainer Adi Hütter: Es war ein sehr intensives und zweikampfbetontes Bundesligaspiel. Bremen war die bessere Mannschaft, hatte mehr spielerische Anteile. Deshalb ist es ein guter Punktgewinn, mit dem wir zufrieden sein müssen. Während es Bremen sehr gut gemacht hat, können wir mit unserer Leistung nicht zufrieden sein.

Kevin Trapp: Über 90 Minuten gesehen müssen wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Bremen war heute die bessere Mannschaft, so ehrlich muss man sein. Auswärts ein Punkt ist in Ordnung, dadurch konnten wir Bremen auf Abstand halten. In den vergangenen beiden Spielen hatte ich mehr zu tun als gewohnt, trotzdem haben wir vier Punkte geholt. Wir haben nach dem Spiel gegen Freiburg die organisatorischen und taktischen Fehler angesprochen. Das werden wir jetzt wieder tun. In diesen Punkten müssen wir uns in den kommenden Wochen verbessern, weil uns dann Gegner gegenüberstehen, die diese Fahrlässigkeiten besser ausnutzen. Wir müssen den Glauben entwickeln, Rückstände nicht nur ausgleichen, sondern auch drehen zu können. Wir sind eine abgezockte Truppe, die aber trotzdem noch viel dazulernen kann.

Makoto Hasebe: Wir haben uns heute sehr schwer getan, auch weil Max Kruse sehr flexibel unterwegs war, wahlweise die Mittelfeld- und Abwehrräume besetzt hat, um sich Bälle abzuholen. Darüber hinaus hat er im Spielaufbau Druck auf mich ausgeübt. Insgesamt haben wir zu viele Chancen zugelassen.

Marco Russ: Wir wussten, was auf uns zukommt und dass es ein schweres Spiel werden würde. Zudem haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Deswegen müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Wenn Seb (Haller, Anm. d. Red.) kurz vor Schluss Luka findet, gewinnen wir fast noch. Aber wir sollten die Kirche im Dorf lassen. Das 2:2 ist aus unserer Sicht am Ende glücklich und erinnert etwas an das 1:1 in Nürnberg. Wir haben nicht gut gespielt, nehmen aufgrund unserer individuellen Klasse aber einen Punkt mit. Darauf dürfen wir uns aber zukünftig nicht verlassen und müssen zusehen, den Schalter wieder umzulegen. Kevin hat wie schon gegen Freiburg wieder gut gehalten. Ihn ärgert es genauso wie uns, zwei Gegentore kassiert zu haben. Kevin hat uns den Punkt heute festgehalten.

Mijat Gacinovic: Ich hatte nach meiner Verletzung noch nicht viele Einheiten mit der Mannschaft, das habe ich heute gemerkt. Insgesamt sind wir nicht mit unserer Leistung zufrieden. Wir sind angetreten, um zu gewinnen, aber Bremen hat heute auch sehr gut gespielt. Wir wiederum haben nicht wirklich zu unserem Spiel gefunden. Wir haben zwar in beiden Rückrundenspielen nicht durchweg überzeugt, aber dennoch vier Punkte geholt. Trotzdem ist uns bewusst, dass wir besser spielen können und besser spielen müssen, um unsere Ziele zu erreichen.

Florian Kohfeldt (Trainer SV Werder Bremen): Meine Mannschaft hat ein sehr gutes Heimspiel abgeliefert, ein Sieg wäre dementsprechend verdient gewesen. Die Eintracht hat ihre Qualitäten bei den Toren unterstrichen, weshalb es für uns leider nicht gereicht hat. Dennoch war es ein tolles Spiel, in dem wir es wirklich gut gemacht haben. Es muss nun unser nächster Schritt sein, solche Partien früher zu entscheiden und letztlich zu gewinnen.

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