Vor dem Freitagsspiel gegen Borussia Mönchengladbach spricht Cheftrainer Niko Kovac über die Ziele für das zweite Heimspiel des Jahres und die Besonderheiten des Flutlichts.

Cheftrainer Niko Kovac über...

... die Personallage: "Bei David Abraham gibt es aktuell nichts Neues, er fällt weiterhin aus. Ebenso Danny Blum, der Wadenprobleme hat. Marco Russ hingegeben ist wieder dabei, er konnte gestern schon wieder mit dem Team trainieren. Ansonsten sind soweit, von den Langzeitverletzten abgesehen, alle gesund. Marco Fabián ist auf einem guten Weg, braucht aber nach wie vor Zeit. Er muss im konditionellen Bereich noch etwas aufholen und ist daher für morgen noch kein Thema."

... das anstehende Spiel gegen Borussia Mönchengladbach: "Wir müssen am Freitagabend so agieren wie zuletzt in Wolfsburg. Von der ersten Minute an müssen wir mit Herz und Leidenschaft agieren. Wir müssen den Gegner unter Druck setzen und mutig nach vorne spielen. Es geht darum, unsere eigenen Stärken einzubringen und zugleich die des Gegners auszuschalten. Dann haben wir eine Chance. Auf der anderen Seite gibt es natürlich aber auch einen Gegner, der dasselbe will. Und dementsprechend wird es eine sehr interessante Begegnung werden."

... den kommenden Gegner: "Die Borussia ist eine Mannschaft, die fußballerisch sehr stark ist. Sie haben technisch starke und quirlige Spieler, die gut im Ballbesitz sind, aber auch gefährlich nach vorne umschalten können. Es kann eine offene Partie werden, gleichzeitig wird aber auch Geduld gefragt sein. Ich bin gespannt, was sich Dieter Hecking für einen Plan ausgedacht hat. Klar ist, dass Mönchengladbach ein Team ist, das in unserer Liga berechtige Ambitionen hat."

.. die Favoritenrolle: "Die Vorzeichen sind schon so, dass die Borussia als Favorit ins Spiel geht. Sie kommen nach wie vor aus anderen Regionen. In den vergangenen Jahren konnte Mönchengladbach viel internationale Erfahrung sammeln."

... Heimspiele im Stadtwald: "Unser Ziel ist es, ein gutes Spiel abzuliefern und unsere Zuschauer mit drei Punkten zu belohnen. Wir sind gewillt, das Ergebnis vom vergangenen Wochenende zu bestätigen. Wir möchten uns für das, was wir uns auswärts erarbeitet haben, auch zu Hause belohnen. Wir können das Phänomen, dass es zu Hause nicht so läuft wie auswärts, sicher nicht von heute auf morgen beheben. Aber wir arbeiten daran Tag für Tag. Und ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind. Ich sehe eine Tendenz bei meinen Spielern, die in die richtige Richtung geht. Das müssen wir morgen bestätigen. Denn Heimspiele sind für jeden Spieler und Trainer das Schönste. Man spielt vor seinem eigenen Publikum, 50.000 Leute stehen hinter einem. Das ist schon sehr besonders."

... Freitagsspiele: "Ich mag es sehr gerne, abends zu spielen. So hat man den ganzen Tag Zeit, sich in Ruhe vorzubereiten und auszuruhen. Und wenn das Flutlicht dann angeht, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre. Es knistert irgendwie anders. Ich freue mich dementsprechend auf das Spiel morgen. Und ich gehe davon aus, dass wir eine richtig gute Partie abliefern werden. Wir wollen zeigen, was wir können."

... die Tabellenkonstellation: "Die Tabelle ist nicht wichtig für uns. Es geht ohnehin unheimlich eng zu. Innerhalb von drei bis vier Spieltagen kann sich wieder alles ändern. Deshalb schauen wir nicht darauf. Wir wollen punkten, bestenfalls auch attraktiv spielen, und uns so von unten fernhalten. Alles andere kommt von selbst."

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