Cheftrainer Niko Kovac spricht über die schwere Aufgabe beim FC Augsburg und die positive Entwicklung der Eintracht.

Cheftrainer Niko Kovac über...

... die Personalsituation: "Wir hatten zuletzt 21 Feldspieler im Training. Danny Blum, Jonathan de Guzman, Alex Meier und David Abraham fallen weiterhin aus, wobei letzterer gute Fortschritte macht, es sieht schon besser aus. Ansonsten sind alle Spieler gesund. Auch Marco Fabián entwickelt sich gut. Er ist noch nicht bei 100 Prozent, aber auf dem aufsteigenden Ast. Was er im Training zeigt, ist für die Zukunft vielversprechend."

... die Partie am Sonntag beim FC Augsburg: "Ich freue mich sehr auf das Spiel. Manuel Baum überlegt sich immer wieder spannende Dinge für sein Team, das über viel Qualität verfügt. Dementsprechend wird es sicherlich ein spannendes Match. Mit einem Sieg könnten wir den Abstand auf Augsburg vergrößern. Das wissen wir. Aber es kann natürlich auch in die andere Richtung gehen. Klar ist, dass wir unseren guten Lauf auswärts nutzen wollen. Wir haben aktuell eine tolle Atmosphäre im Klub, in der Stadt und im Team. Die wollen wir auf den Platz übertragen. Wir fahren mit dem klaren Ziel nach Augsburg, die Partie zu gewinnen. Aber das wird eine ganz schwere Aufgabe."

... den kommenden Gegner: "In meinen Augen sind die Eintracht und der FC Augsburg die großen Überraschungsteams in dieser Saison. Beide Vereine haben sich in einer Tabellenregion festgesetzt, in der sie viele vor der Saison nicht erwartet hätten. So etwas erreicht man nur, wenn man hart und kontinuierlich arbeitet. Die Verantwortlichen in Augsburg haben erneut eine Mannschaft zusammengestellt, die in allen Bereichen über viel Qualität verfügt. Sie verteidigen aggressiv und eng und haben viel Tempo in ihren Reihen. Es ist ein unbequem zu bespielender Gegner, ähnlich wie wir. Es wird dementsprechend eng zur Sache gehen. Wir müssen bereit sein, über 90 Minuten Vollgas zu geben."

... die Tabellensituation der Eintracht: "Für viele gelten wir als eklig und unangenehm zu bespielende Mannschaft. Klar ist aber auch, dass man mit einer ausschließlich ekligen Spielweise nicht auf Rang vier landet. Wir haben alle 20 Partien in dieser Saison offen gestaltet, hatten immer eine realistische Chance, das Spiel auch für uns zu entscheiden. Und das kommt nicht nur durch Lauf- und Kampfbereitschaft zustande, sondern das unterstreicht die spielerische Klasse meines Teams. Aber dennoch wissen wir, was passieren kann. Wir genießen die aktuelle Situation und wollen solange wie möglich dort oben bleiben. Gerade jetzt müssen wir aber noch härter, noch fokussierter und noch zielgerichteter arbeiten. Nicht zuletzt durch die vergangene Saison wissen wir, wie schnell alles im Fußball gehen kann. Die Kunst ist es, das Niveau zu bestätigen und sich dauerhaft oben zu halten."

... die gute Entwicklung des Vereins: "In diesem Verein bewegt sich eine Menge. Auf allen Ebenen wird gut und kontinuierlich gearbeitet. Nicht nur in Frankfurt, auch außerhalb der Grenzen Hessens wird diese Entwicklung wahrgenommen. Das freut mich ungemein. Unsere Entwicklung unterstreicht, dass man mit harter Arbeit viel erreichen kann. Mein Team hat eine Menge investiert in den vergangenen Monaten. Aber wir sind noch nicht am Ende."

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