Mit einer Vernissage hat Leica-Fotograf Holger Sà mehr als 300 Gäste mit auf eine emotionale Pokalreise genommen. Die Eintracht-Spieler waren beeindruckt.

Trainer Niko Kovac und Sportvorstand Fredi Bobic drücken ihre Köpfe fest aneinander und schauen sich dabei tief in die Augen. Es ist der Moment, als beide ihre Freude über das gerade Erreichte auf eine berührende Weise ausdrücken. Es ist der Moment, kurz nach dem DFB-Pokalsieg mitten auf dem Berliner Rasen. "Wenn man es schafft genau solche Momente als Fotograf einzufangen, dann entsteht so etwas Großartiges wie hier", lobt Eintracht Präsident Peter Fischer die Vernissage von Fotograf Holger Sà.

Graustufen statt Farbenpracht

Im Frühling diesen Jahres kam der Fotograf Holger Sà von Leica - einem Kooperationspartner von Eintracht Frankfurt - zum Team und sollte die SGE auf ihrer Pokal-Reise begleiten. Vom Viertelfinale gegen Mainz über das Halbfinale auf Schalke bis zum Finale. "Für einen Fotografen so nah an einem Bundesligateam zu sein, ist wie ein Ritterschlag", berichtet Sà.

In dieser Zeit hat es Sà geschafft, die emotionalsten Momente einzufangen und bildlich festzuhalten. Drei Monate hat es schließlich gedauert, um die passenden Schüsse auszuwählen und die Vernissage vorzubereiten. 88 Bilder hängen in der Leica Galerie aus, die übrigens überwiegend in Schwarz-Weiß bzw. Graustufen gehalten sind - ein Merkmal des deutsch-italienischen Fotografen. "Es ist die klassische Art der Fotografie und ich finde sie sehr schön. Der Betrachter konzentriert sich dadurch mehr auf das Wesentliche", erzählt Sà.

340 Gäste in der Leica-Galerie

Die Vernissage, zu der 340 Gäste nach Frankfurt kamen, wurde von Kuratorin Sonja Kruchen mitentwickelt und nimmt den Betrachter mit auf eine spannende Reise durch die Fußballwelt. Diese packte sowohl die Zuschauer als auch die Eintracht-Spieler wie Jetro Willems, Sebastién Haller oder Jan Zimmerman. "Wenn man diese Bilder sieht, bekomme ich direkt wieder Gänsehaut", sagt "Zimbo" im Interview. Auch der neue Cheftrainer Adi Hütter und Co-Trainer Christian Peintinger schlenderten durch die Galerie und schauten sich die Werke genau an. "Vielleicht hängen wir bald auch mal da", scherzte Peintinger. Da hätten wir alle nichts dagegen.

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