Die Krombacher Zipfelmützenaktion hat erneut alle Erwartungen übertroffen. Bei der Benefizmaßnahme kamen durch die Fans von Eintracht Frankfurt 30.757,68 Euro zusammen.

Die Zipfelmützenaktion von Eintracht Frankfurt und Premium-Partner Krombacher fand bei den Fans großen Anklang.
Die Zipfelmützenaktion von Eintracht Frankfurt und Premium-Partner Krombacher fand bei den Fans großen Anklang.

Die Krombacher Brauerei und Eintracht Frankfurt engagieren sich bereits seit Jahren im gesellschaftlichen Umfeld. In der Adventszeit machten sie nun wieder „gemeinsame Sache“. Bereits im Vorjahr begeisterte die vom Verein und Premium-Partner Krombacher initiierte Zipfelmützenaktion die Fans. Nach dem bereits bekannten Prinzip, aber mit einem neuen Zipfelmützen-Design im Vereins-Look, wurden die limitierten Mützen exklusiv zum vorletzten Heimspiel der Hinrunde gegen Bayer Leverkusen am 16. Dezember 2018 wieder im Stadionumfeld angeboten. Für zwei Euro pro Stück erhielten die Fans eine Zipfelmütze und spendeten dadurch unmittelbar für den guten Zweck. Die Kosten für die Mützen wurden von der Krombacher Brauerei übernommen. Der Erlös bleibt in der Region und kommt zu gleichen Teilen dem Verein VITA e.V., der Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder, der Frankfurter Tafel e.V. und der Bahnhofsmission Frankfurt zugute.

Die limitierte Sonderedition der Zipfelmützen war wieder äußerst beliebt. Durch die rege Teilnahme der Fans kamen am Ende 30.757,68  Euro zusammen, die Maik Dube, Verkaufsleiter Handel der Krombacher Brauerei, am 2. Februar in Form eines symbolischen Spendenschecks an die anwesenden Vertreter der Institutionen übergeben konnte. „Es ist überwältigend, wie viele Fans die Aktion unterstützt und somit die Spende mit ihrem Engagement überhaupt erst ermöglicht haben. Vielen Dank dafür“, resümierte Maik Dube. Bewundernswert ist vor allem, dass die Spendensumme vom Vorjahr sogar noch einmal getoppt werden konnte. Das begeisterte auch Vorstandsmitglied Axel Hellmann: „Gemeinsam mit unserem Premium-Partner Krombacher und den Eintracht-Fans konnten wir erneut einen tollen Beitrag für den guten Zweck leisten. Die zahlreiche Teilnahme erfüllt uns mit Freude und Stolz.“

Über die Arbeit der begünstigten Institutionen:

VITA e.V. Assistenzhunde

„Vita e.V.“ stellt Menschen mit körperlicher Behinderung einen Assistenzhund zur Seite und schenkt damit ein neues Leben. Mensch und Hund werden durch eine spezielle Methode füreinander sensibilisiert und somit zu ganz besonderen Partnern. Hunde bewirken kleine Wunder, die sowohl psychischer, physischer, sozialer und kognitiver Art sind.

Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder

Die gemeinnützige mildtätige „Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder“ wurde im Jahre 1994 von den Vorstandsmitgliedern des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ – der seit 1983 die psychosoziale Betreuung und medizinische Versorgung  in der Kinderkrebsklinik maßgeblich unterstützt – gegründet. Um insbesondere Forschungsvorhaben im Bereich „Pädiatrische Onkologie und Hämatologie“ voranzutreiben, geht die Stiftung der Frage nach: Warum erkranken Kinder an Krebs und wie können die Heilungschancen verbessert werden? Die Forschung erfolgt im „Dr.-Petra-Joh-Haus“ dem Forschungshaus der Stiftung, in Kooperation mit der Klinik für Kinderheilkunde der Johann Wolfgang Goethe-Universität.

Frankfurter Tafel e.V.

Die Arbeit der „Frankfurter Tafel e.V.“ hat das Ziel, einen wirkungsvollen Beitrag zur Armutslinderung in ihrer Region zu leisten. In ganz Deutschland sammeln Tafeln überschüssige Lebensmittel und verteilen sie an Bedürftige. Ca. 27.000 bedürftigen Menschen in Frankfurt wird jeden Monat durch die Arbeit der Frankfurter Tafel geholfen. In Frankfurt gibt es zurzeit elf Lebensmittelausgabestellen. Außerdem beliefert die Frankfurter Tafel ca. 72 soziale Einrichtungen mit Lebensmitteln, z.B. Drogeneinrichtungen, Aidskranke, Obdachlose, Straßenkinder und viele mehr.

Bahnhofsmission Frankfurt

Die von dem Diakonischen Werk für Frankfurt am Main im Evangelischen Regionalverband und vom Caritasverband Frankfurt e.V. getragene Ökumenische Bahnhofsmission gewährleistet fachlich qualifizierte, bedarfsgerechte Angebote für hilfe- und ratsuchende Menschen in und am Bahnhof. Die Ökumenische Bahnhofsmission Frankfurt am Main versteht sich als Erstanlauf- und Clearingstelle für alle Menschen rund um den Hauptbahnhof, die hier im Not- und Krisenfall Rat und Hilfe finden. Ziel ist neben Informationsweitergabe, Erstberatung, Krisenintervention und Notfallhilfe, bedarfs- und fachgerechte Vermittlung in das Hilfesystem der Stadt Frankfurt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission sind Ansprechperson in besonderen Lebenslagen, Not- und Krisensituationen. Die Angebote tragen dazu bei, dass Menschen, die erst einmal nicht institutionell verortet sind, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird. Der Auftrag der Ökumenischen Bahnhofsmission besteht darin, den Menschen „Hilfe zur Selbsthilfe“ anzubieten. Dabei werden vorhandene Ressourcen genutzt, um gemeinsam eine adäquate Lösungen zu ermöglichen und gegebenenfalls in die direkte Umsetzung zu gehen.

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