Kein Bundesligist versucht öfter sein Heil für die Außen als die Bayern und Frankfurt.

Wetter
Der Samstagabend in München wird voraussichtlich regnerisch, bei Temperaturen um die 13 Grad.

Stadion
Die Allianz Arena ist mit einer Kapazität von 75.024 Plätzen nach dem Signal-Iduna-Park das zweitgrößte Stadion der Bundesliga. 2005 entstand es zunächst als Gemeinschaftsprojekt des FC Bayern und 1860 München – seit dem Regionalligaabstieg des TSV 2017 ist der Rekordmeister alleiniger Eigentümer.

Entfernung zwischen den Stadien
Zwischen den beiden Arenen liegen 300 Kilometer Luftlinie.

Maskottchen
Seit 2004 unterstützt Plüschbär Berni den FC Bayern München. Das damalige Führungstrio Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner verständigte sich damals auf den Namen Berni. Bernis Pate ist kein Geringerer als Bastian Schweinsteiger. Das Aussehen des Bären veränderte sich über die Jahre immer wieder. Unter den aktuellen Auflagen sind allerdings keine Maskottchen im Stadion erlaubt.

Sperren
Dominik Kohr sitzt seine fünfte Gelbe Karte ab, alle anderen Akteure sind spielberechtigt. Stefan Ilsanker geht vorbelastet in die Partie – aufseiten der Bayern wäre Robert Lewandowski bei der nächsten Gelben Karte gesperrt.

Verletzungen
Die Eintracht muss weiterhin den Ausfall von Goncalo Paciencia (Muskelverletzung) beklagen. David Abraham und Lucas Torró sind angeschlagen, ihr Einsatz ist fraglich. 

Den Hausherren stehen Niklas Süle (Kreuzbandriss), Corentin Tolisso (Sprunggelenksverletzung) und Philippe Coutinho (Knöchel-OP) nicht zur Verfügung. Kurzfristig steht auch der Einsatz von Thiago auf der Kippe – er verpasste aufgrund muskulärer Probleme das Abschlusstraining.

Wiedersehen
Sebastian Rode wechselte im Juli 2014 von der Eintracht zu den Bayern und bestritt dort in zwei Jahren 52 Pflichtspiele (vier Tore).

Hans-Dieter Flick saß in Salzburg bei elf Partien als Co-Trainer von Giovanni Trapattoni auf der Bank. Gleichzeitig war SGE-Coach Adi Hütter als Spieler bei der Amateurmannschaft der Österreicher aktiv.

Serien
Der FC Bayern gewann 31 der vergangenen 36 Heimspiele gegen die Eintracht (vier Remis, eine Niederlage), darunter jedes der jüngsten zehn – das ist die längste laufende Siegesserie im eigenen Stadion gegen aktuelle Bundesligisten.

Der Rekordmeister traf in 21 der vergangenen 22 Bundesligapartien gegen die Eintracht und blieb nur beim 0:0 in Frankfurt im Oktober 2015 ohne eigenes Tor.

Die Adler verloren zuletzt vier Bundesligaspiele in Folge – eine längere Niederlagenserie im Oberhaus hatte die SGE zuletzt zwischen Februar und März 2017 (fünf Partien).

Mijat Gacinovic kann gegen die Bayern zu seinem 150. Pflichtspiel für die Eintracht kommen. Ähnlich verhält es sich mit Thiago, der sein 150. Bundesligaspiel bestreiten könnte. Nur fünf Spieler aus dem aktuellen Kader traten öfter für die Hessen an.

Historische Duellbilanz
In bisher 97 Bundesligaduellen mit den Bayern hatte die Eintracht 53 Mal das Nachsehen. In 22 Partien verließen die Adler den Platz als Sieger, 22 Spiele endeten remis.

Erstes Aufeinandertreffen in der Geschichte
Am 12. Mai 1932 trafen die beiden Mannschaften im Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft erstmals aufeinander – die Bayern setzten sich damals mit 2:0 durch. So endete auch das erste Bundesligaduell zwischen der Eintracht und dem deutschen Rekordmeister am 21. August 1965. Das Ergebnis vom zweiten Spieltag der Saison 1965/66 bescherte den Münchnern den ersten Bundesligasieg der Vereinsgeschichte.

Toptorjäger gegen den gegnerischen Verein
Bas Dost erzielte in sechs Duellen mit dem FC Bayern zwei Tore. Filip Kostic, Djibril Sow, David Abraham, Martin Hinteregger und Goncalo Paciencia trafen jeweils ein Mal gegen den Rekordmeister – allesamt beim 5:1-Erfolg in der Hinrunde.

In 15 Spielen gegen die Eintracht netzte Robert Lewandowski zehn Mal und bereitete drei weitere Treffer vor.

Spektakulärster Vergleich
Am zehnten Spieltag der Saison 1991/92 stellten die Adler beim 3:3 in München eindrucksvoll ihre Comebackqualitäten unter Beweis. Bruno Labbadia brachte den Gastgeber in der 35. Minute in Front, eine Minute später glich Jörn Andersen aus. Kurz nach der Halbzeitpause sorgte Manfred Bender für die erneute Führung der Bayern, ehe Bruno Labbadia im direkten Gegenzug auf den zwischenzeitlichen Ausgleich von Anthony Yeboah (54.) antwortete. Den Schlusspunkt setzte Andersen mit seinem Treffer zum 3:3.

Kuriose Fakten
Der Eintracht gelangen im Duell in der Hinrunde mehr Tore (fünf) als in den 14 Duellen zuvor (vier).

Zehn der jüngsten elf Bundesligatreffer der Adler fielen in der zweiten Halbzeit. Nur Hoffenheim (zehn) schoss in den ersten 45 Minuten weniger Tore als die Eintracht (elf). Die Bayern kassierten lediglich elf Gegentore vor der Pause (genau wie Borussia Dortmund) – einzig Borussia Mönchengladbach musste weniger Treffer hinnehmen (zehn).

Die Hessen liegen ligaweit auf Platz zwei der Flankenkönige aus dem Spiel heraus (403). Einzig besser: der heutige Gegner (419).

Funfact zum Abschluss: Die Eintracht gewann in den vergangenen beiden Jahren am 27. Spieltag jeweils 3:0 – gegen den VfB Stuttgart und den 1. FSV Mainz 05.

Hier läuft die Bundesliga
Wie gewohnt wird die Begegnung zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt auf EintrachtFM zu hören sein. Außerdem überträgt Sky das Topspiel am Samstagabend live.

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