Die Wölfe und die Adler machen prozentual nach Tempogegenstößen so gerne Beute wie kaum ein anderer Bundesligist.

Wetter
Bei den sommerlichen Ostertagen bildet das letzte Montagsspiel der Saison keine Ausnahme. Selbst am Abend sind noch klare Verhältnisse und 13 Grad zu erwarten.

Stadion
Die Volkswagen Arena dient seit 2002 dem VfL Wolfsburg als Heimspielstätte und bietet Platz für 30.000 Zuschauer.

Entfernung der Stadien
Die Arenen trennen rund 363 Kilometer.

Verkaufte Tickets
Die Eintracht wird von mindestens 2.590 Fans begleitet werden.

Maskottchen
Wie könnte es anders sein, handelt es sich beim Talisman der Wölfe um Plüsch-Wolf Wölfi.

Sperren
Gelson Fernandes fehlt wegen der Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den FC Augsburg. Dagegen droht beim VfL gleich sieben Akteuren eine Gelbsperre. Bei Frankfurt ist nur Jonathan de Guzman mit vier Gelben Karten vorbelastet.

Verletzungen
Die Hausherren müssen voraussichtlich auf Ignacio Camacho (Sprunggelenkoperation), Koen Casteels und Marvin Stefaniak (beide Oberschenkelverletzung) verzichten.

Den Hessen fehlt Taleb Tawatha (Sprunggelenkverletzung) sicher, Sébastien Hallers Rückkehr (Bauchmuskelprobleme) ist ebenso unwahrscheinlich. Martin Hintereggers (Oberschenkel) Einsatzfähigkeit ist noch genauso offen wie bei Marc Stendera (Rücken).

Schiedsrichter
Die Partie wird Marco Fritz leiten. Der 41-jährige Bankkaufmann aus Korb pfiff bisher 14 Partien mit Beteiligung der Eintracht, die letzte ebenfalls in Niedersachsen beim 3:0 gegen Hannover 96. Ihm assistieren die Linienrichter Dominik Schaal und Marcel Pelgrim. Vierter Offizieller ist Christian Dietz. Als Videoassistent fungiert Patrick Ittrich.

Serien
In den vergangenen 22 Bundesligaspielen gegen die Eintracht blieb der VfL nur ein Mal torlos. Fast logisch daher, dass noch kein Duell 0:0 endete. Aber: In den vergangenen vier Vergleichen zwischen diesen beiden Mannschaften gewann immer das Auswärtsteam.

Historische Duell-Bilanz
In 33 Bundesligavergleichen gewann sechs Mal Eintracht Frankfurt, 17 Mal behielt der VfL Wolfsburg die Oberhand, dazu gab es zehn Remis. Dabei gestaltet sich die Torbilanz von 52:41 vergleichsweise ausgeglichen.

Erstes Aufeinandertreffen in der Geschichte
Im deutschen Oberhaus begegneten sich beide Seiten erstmals am 24. Oktober 1998, als der VfL Wolfsburg gegen den damaligen Zweitligaaufsteiger aus Hessen 2:0 gewann. Nach der frühen Führung durch Holger Ballwanz stellte Andrzej Juskowiak erst in der Schlussminute den Endstand her.

Toptorjäger gegen den gegnerischen Verein
Alex Meier traf im Adler-Dress neun Mal gegen die Wölfe. Für die Niedersachsen netzte Edin Dzeko insgesamt fünf Mal gegen Frankfurt.

Spektakulärster Vergleich
Am 29. November 2003 lag die Eintracht zu Hause nach nicht mal einer halben Stunde bereits 0:2 zurück und hatte Andreas Möller verletzt auswechseln müssen, sorgte aber kurz darauf in Person von Christoph Preuß noch für den Anschluss. Nach der Pause glich Ervin Skela per selbst erzwungenem Elfmeter aus, ehe Markus Beierle zum umjubelten 3:2-Sieg einköpfte. Insgesamt sieben Gelbe Karten taten ihr Übriges.

In letzterem Zusammenhang: Im Hinspiel (1:2) hagelte es zehn Gelbe Karten (sieben gegen Wolfsburg, drei gegen Frankfurt), was vor dem 30. Spieltag Saisonrekord bedeutet.

Kuriose Fakten
In dieser Saison gab es bislang vier Montagsspiele. Nie gewann das Heimteam (drei Unentschieden, ein Auswärtssieg). Frankfurt und Wolfsburg gehören zu den fünf Bundesligisten, die den höchsten Anteil ihrer Tore nach Konterangriffen erzielten (die SGE 23 Prozent, der VfL 21 Prozent). Überhaupt ist der Gastgeber mit einer Großchancenverwertung von 61 Prozent das effizienteste Team der Liga.

VfL-Coach Bruno Labbadia, einst selbst ein verlässlicher Goalgetter, verlor als Trainer noch keines seiner zehn Duelle mit Frankfurt (je fünf Siege und Unentschieden). Dasselbe gilt für John Anthony Brooks (vier Siege, zwei Remis) und Robin Knoche (fünf Siege, drei Remis).

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