Bald gilt's! In drei Tagen steht bei Flora Tallinn die erste von sechs Aufgaben bis zur Gruppenphase der UEFA Europa League an. Dominik Kohr fordert Fokus.

Dominik Kohr über…

…seine Integration: Natürlich hilft es mir, wie im Trainingslager oder beim Media Day längere Zeit mit den neuen Kollegen zu verbringen. Wir haben viel Spaß zusammen, das hat man am Freitag wieder gesehen, als wir neben den Shootings viel geflachst haben. Mit manchen Jungs habe ich auch außerhalb des Fußballs Kontakt. Aktuell wohne ich noch im selben Hotel wie Erik Durm. Auch mit „Djibi“ Sow war ich schon essen gewesen. Danny da Costa kenne ich natürlich aus unserer Leverkusener Zeit.

…seine Trainingseindrücke: Zunächst galt es, frisch für die Saison zu werden und eine gute Basis zu legen. In dieser Woche kommt es darauf an, dass vor den ersten Spielen die Spritzigkeit zurückkehrt. Zudem müssen wir uns taktisch gut vorbereiten. Ich sehe uns bereits auf einem guten Level, weil der Konkurrenzkampf im Training die Spannung hochhält. Jeder möchte sich zeigen und gibt Vollgas.

…den aktuellen Kader: Ich sehe uns gut aufgestellt. Natürlich ist es ärgerlich, dass sich „Djibi“ in der Vorbereitung verletzt hat. Zwar haben uns in der Offensive zwei wichtige Spieler verlassen, was aber zugleich eine Chance für andere sein kann, sich in dieser Position zu behaupten. Es ist ja nicht so, dass wir plötzlich keine Stürmer mehr haben. Ich bin überzeugt, dass wir das als Team auffangen können.

…den Gegner in der Qualifikation: Ich habe das Rückspiel nicht gesehen, aber natürlich das Ergebnis verfolgt. Nach dem 2:0 im Hinspiel hatte sich Flora Tallinn als möglicher Gegner abgezeichnet, was mit dem 2:2 dann auch eingetreten ist. Auch oder gerade weil Tallinn für uns ein unbeschriebenes Blatt ist, werden wir uns gewissenhaft auf die zwei Spiele vorbereiten. Die Trainer werden uns Bildmaterial zur Verfügung stellen, um uns gut auf den Gegner einstellen zu können.

…die eigene Herangehensweise: Ich denke, das ist vergleichbar mit einem Pokalspiel, mit dem Unterschied, dass es zwei Begegnungen sind. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir in beiden Partien voll fokussiert sein müssen. Ein Underdog kann immer für Überraschungen sorgen, das hat Tallinn bereits mit dem Weiterkommen gegen Radnicki Nis bewiesen. Es liegt an uns, dass ihnen das nicht nochmal gelingt und wir uns für die nächste Runde qualifizieren. Dafür möchten wir gleich die erste Partie gewinnen, um eine gute Ausgangslage für das Rückspiel zu haben. Unabhängig vom Hinspielergebnis wissen wir um unseren Heimvorteil und sind sicher, dass uns die Fans nach vorne pushen und helfen werden, die nächste Runde zu erreichen.

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