Nach der deutlichen 0:5-Niederlage gegen den FC Bayern München im Supercup waren die Adlerträger freilich enttäuscht, schauten aber schon wieder nach vorne.

Adi Hütter (Cheftrainer): Es war ein verdienter Erfolg der Bayern. In den ersten 20 Minuten haben wir das richtig gut gemacht und Paroli geboten. Die ersten beiden Tore haben uns ein wenig den Zahn gezogen. Anschließend haben wir umgestellt, aber die Bayern hatten sehr guten Speed nach vorne. Sie haben den Ball sehr gut laufen lassen, das hat uns Probleme bereitet. Uns hat etwas der Mut gefehlt. Die Bayern sind nicht der Gratmesser in dieser Phase der Saison. Wir müssen uns in den nächsten zehn bis 14 Tagen steigern, die Niederlage analysieren und hart arbeiten.

Niko Kovac (Cheftrainer FC Bayern München): Wir haben über die gesamten 90 Minuten sehr gut gespielt. In den ersten 20 Minuten war es nicht einfach für uns, weil die Eintracht sehr kompakt verteidigt hat. Aber dann haben wir das 1:0 erzielt und im Anschluss die Partie kontrolliert. Wir hatten viel Tempo im Spiel, haben den Gegner gut laufen lassen und dabei die Räume genutzt. Ich hoffe, dass uns der Titel stärkt. Ich wünsche aber natürlich der Eintracht alles Gute für die Saison.

Jonathan de Guzman: Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben in der ersten halben Stunde guten Fußball gezeigt und gut gekämpft. Nach dem 0:2 haben wir den Spirit verloren, nach dem 0:3 hatten wir keine Chance mehr. Bayern hat uns die ganzen 90 Minuten gut unter Druck gesetzt, sie haben eine sehr starke Mannschaft. Sie haben uns bestraft für unsere Nachlässigkeiten. Wir müssen nun an unseren Schwächen arbeiten.

Danny Da Costa: Wir haben es bis zum 0:1 gut gemacht. Wir standen kompakt, haben im richtigen Moment Druck aufgebaut und auch mal einen Fehler bei den Bayern provoziert. Nach dem 0:1 haben wir genau das vermissen lassen und haben uns hinten reindrängen lassen. Eine Mannschaft wie die Bayern nutzt das gnadenlos aus. Das hat sich durch das ganze Spiel gezogen. Freddy [Frederik Rönnow] hat trotzdem ein gutes Spiel gemacht, er wird das gut wegstecken.

Sébastien Haller: Wir hatten heute nicht mehr verdient. Nach dem 0:2 waren wir nicht mehr so stabil. Wir müssen noch an uns arbeiten.

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