Alle Beteiligten sehen ein verdientes Ergebnis, gleichzeitig viel Arbeit und eine schwere Aufgabe in Strasbourg.

Sportvorstand Fredi Bobic: Es war ein hochintensives Spiel. Unsere Jungs haben eine tolle Mentalität gezeigt. Hoffenheim hat sehr gut gespielt, aber wir haben alles reingehauen. Ich bin sehr glücklich, dass wir gegen eine Topmannschaft gewonnen haben.

Cheftrainer Adi Hütter: Wir müssen früher das 2:0 machen. Aber ich bin über den 1:0-Sieg sehr glücklich, weil die TSG eine starke Mannschaft hat. Nach 15 Minuten haben wir es nicht mehr so gut gemacht und standen zu tief. In der Pause haben wir umgestellt, das hat gefruchtet. Insgesamt hatten wir ein Chancenplus, die Mannschaft hat alles gegeben. Ich bin froh, dass Martin Hinteregger ohne Verletzung aus dem Spiel herausgegangen ist. Evan hatte sich schon vorbereitet, weil er eine Auswechslung angezeigt hatte. Strasbourg spielt für den französischen Fußball typisch körperbetont. Das müssen wir gleich annehmen. Bei Dost möchte ich warten, bis der Deckel drauf ist. Wir wollen den Spieler, er ist ein absoluter Stürmer für die Box.

Gelson Fernandes: Wir haben verdient gewonnen, haben aber noch viel Arbeit vor uns. Im Ballbesitz hätten wir es besser machen können. Die drei Punkte nehmen wir gerne für unser Selbstvertrauen mit. Der Start ist besser als in der vergangenen Saison mit sechs Siegen, aber im Fußball kann es schnell in die eine oder andere Richtung gehen. Jetzt stehen uns zwei schwere Auswärtsspiele bevor. Wir verfügen offensiv über viele Möglichkeiten und haben mit Bas Dost hoffentlich bald eine Option mehr. Er ist kopfballstark, das brauchen wir. Strasbourg wird versuchen, eine heiße Atmosphäre zu schaffen. Es wird nicht einfach, denn sie haben Qualität.

Kevin Trapp: Wir haben einen perfekten Start erwischt und sehr konzentriert gespielt. Mit dem Tor und unserer Aggressivität sind wir super reingekommen, haben dann aber nachgelassen. In der zweiten Halbzeit lief es wieder besser, bis auf die Chance von Belfodil haben wir nichts zugelassen. Es tut gut, die Siegesserie fortzusetzen. Jeder Sieg gibt uns mehr Selbstvertrauen. Die Partie war intensiv, das brauchen wir. Wir wollten draufgehen, das ist genau das, was uns liegt, ansonsten wird es schwer. Wie wir am Ende gesehen haben: Hinti ist nicht kaputtzukriegen! Strasbourg ist physisch stark, spielt körperbetont, dort erwartet uns ein heißer Tanz. Wir haben die bessere Mannschaft, müssen aber trotzdem den Kampf annehmen. Bas Dost hat schon viele Tore erzielt, ist ein großer, bulliger Stürmer, der vorne immer anspielbar ist und Bälle festmachen kann. Mit ihm wären wir mindestens genauso stark wie im vergangenen Jahr.

Martin Hinteregger: Als ich am Boden lag, habe ich vorher etwas in der Wade gespürt und hatte dort einen Krampf, zum ersten Mal in meinem Leben. Es war ein stechender Schmerz, der Doc konnte mir  helfen und weiter ging's! Es war gegen ein starkes Hoffenheim schwer. Dennoch waren wir dem 2:0 näher als der Gegner dem 1:1. Zu Null zu spielen ist für einen Verteidiger immer gut. Zu Bas Dost kann ich wenig sagen, ich habe noch nie gegen ihn gespielt. Ich bin ein Mann, der in wichtigen Spielen hochschalten kann. Das habe ich heute gezeigt, war von Beginn an sehr gut drin. Die Fans geben mir mit ihren Sprechchören die zweite und dritte Luft, wofür ich mich bei allen bedanken möchte! Ich versuche einfach, guten Fußball zu liefern und mich in jedem Spiel reinzuhauen.

Alfred Schreuder (Trainer TSG Hoffenheim): Glückwunsch an die Eintracht, sie hat verdient gewonnen. Wir sind in den ersten 15 Minuten schlecht reingekommen, waren dann gut im Spiel, hatten Chancen, mehr Ballbesitz und ein gut herausgespieltes Tor, das leider Abseits war. Die zweite Halbzeit war erst nicht gut, hinten heraus wieder besser. Ich mache den Jungs keinen Vorwurf, sie waren mutig und ruhig am Ball. Es war nicht immer möglich, Räume zu finden, weil Frankfurt das sehr gut gemacht hat.

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