Die Freude nach dem fünften Bundesliga-Dreier in Folge ist groß. Doch der Fokus liegt schon wieder auf die bevorstehenden Wochen, die „schwer werden“.

Fredi Bobic, Sportvorstand: "Nicht der vierte Platz ist zu diesem Zeitpunkt wichtig. Sondern die sieben Punkte Vorsprung auf den siebten Rang. Aber es ist noch ein langer, harter Weg zu gehen." 

Adi Hütter, Cheftrainer Eintracht Frankfurt: "Stuttgart hat uns das Leben in der ersten Halbzeit sehr schwer gemacht. Da hat unser Motor etwas gestottert. Das 1:0 war deshalb enorm wichtig. In der zweiten Hälfte haben wir es souverän gemacht, wenngleich Stuttgart durchaus gefährlich geblieben ist. Trotzdem war es eine gute Leistung nach dem Seitenwechsel. Letztlich war es ein hart erarbeiteter Sieg, der vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist, über den ich aber sehr glücklich bin. Wir haben mit dem heutigen Erfolg unsere Hausaufgaben gemacht. Klar ist: Es war kein einfaches Spiel, und die kommenden Wochen werden nicht einfacher. Filip Kostic war heute der Matchwinner. Der Applaus, der losgebrochen ist, als er ausgewechselt wurde, spricht Bände. Er gibt seit Monaten alles für diesen Verein, präsentiert sich sportlich und menschlich großartig. Er hat mich vom ersten Tag an sehr beeindruckt und ich freue mich, dass er sich auch heute wieder mit zwei Toren belohnen konnte."

Filip Kostic: "Gegen Stuttgart zu spielen, ist für mich natürlich was Besonderes. Ich war motiviert und konnte mit meinen zwei Treffern der Mannschaft helfen. Ich muss mich aber auch bei meinen Mitspielern bedanken. Wenn man so gut in Szene gesetzt wird, ist es leicht, Tore zu schießen. Dem VfB wünsche ich alles Gute für den Rest der Saison."

Martin Hinteregger: "Es macht einfach Spaß mit diesem Team zu spielen. Wir vertrauen uns gegenseitig auf dem Platz, jeder marschiert für jeden. Mit dem Spiel bin ich zufrieden. Das Tor vor der Halbzeit war ein Dosenöffner für den Sieg. Wie Filip die linke Seite hoch und runter spurtet und dann noch trifft, das ist schon richtig stark. Ich freue mich heute sehr für ihn und für das Team."

Markus Weinzierl, Cheftrainer VfB Stuttgart: "Bis zur Halbzeit haben wir ein gutes Spiel abgeliefert. Wir hatten die Eintracht und ihre starke Offensive fast immer im Griff gehabt. Das Tor vor der Pause war der Knackpunkt. Im zweiten Durchgang mussten wir etwas offener spielen und beim 2:0 hat die Eintracht ihre ganze Klasse gezeigt. Da haben sie enorme Qualität. Das ist bitter für uns, aber aufgrund der zweiten Halbzeit geht die Niederlage in Ordnung."

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