Am Mittwoch unterschreibt Trapp einen Fünfjahresvertrag und klärt anschließend auf der Pressekonferenz alle offenen Fragen.

Kevin Trapp über…

…seine endgültige Rückkehr: Die lange Vertragsdauer ist ein tolles Zeichen von beiden Seiten. Der Wechsel hat sich zwar etwas gezogen, ist andererseits aber schneller vonstatten gegangen als im vergangenen Jahr. Ich freue mich riesig. Hinter uns liegt ein super erfolgreiches Jahr, was bei meiner Entscheidung auch eine große Rolle gespielt hat.

…die Verzögerung: Nach dem Ende der Leihe haben wir uns darauf geeinigt, dass ich erstmal wieder zurück gehe. Fredi Bobic hat immer wieder mit PSG gesprochen, während ich viel mit dem Verein unterwegs und im Trainingsbetrieb war und gespielt habe. Deshalb war die Geschichte nicht in zwei Tagen erledigt, sondern hat sich ein bisschen gezogen. Jeder weiß, dass eine Transferperiode nie einfach ist.

…die Angst vor einer Verletzung: An so etwas habe ich nie gedacht. Darauf Rücksicht zu nehmen, macht auch keinen Sinn. Ich habe mich auf meine Arbeit konzentriert und darauf, in Paris meine Leistung zu bringen, um mir nichts vorwerfen lassen zu können. Ich habe jeden Tag Vollgas gegeben und das Programm bis zum Ende professionell durchgezogen.

…die Perspektiven: Die Vertragsdauer zeigt, dass wir langfristige Ziele verfolgen. Wie ich im vergangenen Jahr schon gesagt habe, befindet sich die Eintracht in einer guten und schnellen Entwicklung. Früher war der Verein eher im Mittelfeld angesiedelt, ist aber mittlerweile für Überraschungen gut, wie dem Halbfinale in der Europa League, als wir zuvor große Gegner ausgeschaltet haben. Vor einem Jahr gab es den Pokalsieg, vor zwei Jahren stand die Eintracht im Finale. Auch ich kann mich noch weiterentwickeln, bin für einen Torhüter noch vergleichsweise jung. Gleichzeitig möchte ich dem Verein helfen, nach Möglichkeit noch erfolgreicher zu werden.

…die Personalsituation: Wenn man wie wir zwei Topstürmer, die viele Treffer erzielt haben, verliert, macht man sich natürlich Gedanken. Aber aus meinen Gesprächen mit Fredi Bobic und Adi Hütter bin ich positiv gestimmt. Von Luka und Séb war diese Leistung vor der vergangenen Saison auch nicht erwartet worden. Unsere Mannschaft bricht durch die Abgänge nicht auseinander. Mit mir ist der dritte Leihspieler zurück, die Verantwortlichen machen einen super Job, haben die Mannschaft mit sieben Neuzugängen verstärkt. Ich sehe uns in der Lage, die vergangene Saison zu toppen.

…seine Entscheidung für die Eintracht: Es gab Interesse von anderen Vereinen. Das Gehalt war nicht der ausschlaggebende Grund, woanders hätte ich vielleicht mehr verdienen können – ohne ins Detail zu gehen. Bei mir müssen viele, wenn nicht alle Faktoren passen. Am Ende bin ich froh, dass es so kam.


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