Cheftrainer und Rückkehrer erwarten einen abwartenden Gegner und sehen sich ihrerseits gewappnet.

Adi Hütter über…

…die Personalsituation: Ante Rebic konnte gestern leicht trainieren, heute erhöhen wir die Intensität. Wenn er fit ist, ist er für morgen eine Option. Mijat Gacinovic hat nicht trainieren können, bei ihm müssen wir heute schauen und entscheiden dann. Am Ende geht es immer um Eintracht Frankfurt, die Mannschaft und darum, im bisher wichtigsten Spiel des Jahres die entsprechende Leistung abzurufen. Jeder Spieler, der auf dem Feld stehen wird, genießt mein hundertprozentiges Vertrauen.

…seine Erwartungen an das Spiel: Unser Gegner besitzt Qualität und Geschwindigkeit, insbesondere im Umschaltspiel nach Ballgewinn. Wir brauchen ein intelligentes Spiel, müssen bei Ballverlust ins Gegenpressing kommen und, wenn das nicht klappt, uns fallen lassen. Strasbourg verströmt auch über Standards Gefahr. Das Hinspielergebnis ist gefährlich, selbst wenn wir zwei Tore erzielen. Wir benötigen eine gute Staffelung und müssen die Tiefe suchen, auch wenn der Gegner tief steht.

…die vergangenen beiden Niederlagen: Die erste Halbzeit in Straßburg war nicht gut, in der zweiten Halbzeit hatten wir dann zwei große Möglichkeiten, von denen wir eine nutzen müssen. Das Spiel in Leipzig hat mir unter fußballerischen Gesichtspunkten sehr gut gefallen, das hat die Mannschaft gegen eine der besten Verteidigungslinien der Liga bis zum gegnerischen Sechzehner sehr gut gemacht. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass wir uns Chancen herausspielen konnten, wovon Goncalo Paciencia eine verwertet hat.

…die Bedeutung der Play-offs: Zunächst geht es darum, ob wir in der Hinrunde international dabei sind oder nicht. Dafür haben wir hart gearbeitet, diese Chance möchten wir beim Schopf packen. Zwei Mal hintereinander in der Gruppenphase zu stehen wäre nicht selbstverständlich, ist aber ein großes, vom Verein erklärtes Ziel. Nicht zuletzt möchten wir auch für die Fans weiterkommen. Alle Spieler haben Lust darauf. Ein Weiterkommen wäre nicht nur sportlich und wirtschaftlich wichtig, sondern auch für das Umfeld.

Sebastian Rode über…

…die knifflige Konstellation: Es ist egal, wer die Tore erzielt. Wir benötigen mindestens zwei, spielen am besten zu Null. Dann sind wir in der Gruppenphase. Dafür bedarf es einer sehr guten Leistung. Wir sind heiß darauf und wollen das gemeinsam schaffen.

…seinen persönlichen Zustand: Insgesamt fühle ich mich ganz gut. Ich habe die ersten Spiele gut überstanden, nur eine kleine Blessur am Auge davongetragen. Beim Oberschenkel ist es nichts Tragisches, ich stehe für morgen zur Verfügung. Ich bin froh, noch einen Tag zur Regeneration zu haben, morgen bin ich wieder bei hundert Prozent.

…die Bedeutung des Spiels: Mit Blick auf die Hinrunde wird es ein sehr wichtiges Spiel. Im vergangenen Jahr haben alle gesehen, was überzeugende Auftritte in der Europa League in Stadt und Verein auslösen können. Das Kribbeln wie in der K.o.-Phase ist schon wieder da. Das spürt man in der Stadt. Auch wenn der Zeitpunkt noch früh ist, müssen wir die Situation annehmen.

…die Mentalität in der Mannschaft: Wir haben einige Spieler dazubekommen, einige sind gegangen, die die vergangenen Erfahrungen mitgemacht haben. Trotzdem bin ich sicher, dass wir den Kampf morgen annehmen werden und die spielerische Klasse haben, um einen tiefstehenden Gegner zu bespielen. Ich bin optimistisch, mit unseren Fans im Rücken wird das sowieso eine geile Sache!


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