Am Wochenende legten unsere Leistungsteams nochmal alles in die Waagschale und blieben im Ligabetrieb ungeschlagen. Gemessen am betriebenen Aufwand hätten unsere Talente aber mehr verdient gehabt.

U19: 90 Minuten auf Augenhöhe

In der Tabelle liegt nach wie vor eine Kluft zwischen unserer neuntplatzierten U19 und Tabellenführer Hoffenheim. Von den 16 Punkten Unterschied war im direkten Aufeinandertreffen am Samstag aber allenfalls in der Anfangsphase etwas zu sehen. Die Adlerträger kämpften sich diszipliniert in die Begegnung und entnervten die Kraichgauer zusehends, sodass am Ende ein leistungsgerechtes 0:0 stand. Entsprechend hatte auch Coach Alexander Schur seine Mannen nach dem taktisch geprägten Spiel "insgesamt auf Augenhöhe" gesehen.

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U17 überlegen, doch selten überlegt

Dagegen spiegelte das Remis unserer U17 in Heidenheim schon weniger die Kräfteverhältnisse wider. Auch hier gehörten dem Gegner die ersten Minuten, doch spätestens in der zweiten Halbzeit spielte die Eintracht den Tabellennachbarn an die Wand. Da in Strafraumnähe allerdings oftmals die letzte Zielstrebigkeit fehlte, kam der Gastgeber noch zum unverhofften 2:2. Weswegen Coach Frank Leicht auch "die verpasste Vorentscheidung" bedauerte, an der spielerischen Leistung aber nichts auszusetzen hatte. Statt dem möglichen Sprung auf Rang fünf steht deshalb nun Position sieben zu Buche.

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U16: Punktlandung im Hessen-Kracher

Für das bemerkenswerteste Ergebnis des Wochenendes sorgte am Samstag unsere U16. Gegenteilig zu vielen Eindrücken der bisherigen Saison genügte im Prestigeduell gegen die U17 von Kickers Offenbach der knappste aller Siege zum größtmöglichen Erfolg. Das Tor des Tages zum 1:0 erzielte David Osei, sodass das Team von Trainer Anouar Ddaou nach dem letzten Spiel 2017 auf Platz fünf liegt. Gleichzeitig kamen die Adlerträger dem mittelfristigen Ziel „unsere Gegentore zu reduzieren“ ein weiteres Stück näher.

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U15 erst furios, dann fassungslos

Nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hat unsere U15 beim MTU-Cup in Friedrichshafen den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Dabei hatte die Truppe von Trainer Akin Kilic noch am Samstag in der Vorrunde alles kurz und klein geschossen und die Gruppe ohne Punktverlust als Erster abgeschlossen.

In der sonntags folgenden Endrunde setzte es gegen Ajax Amsterdam früh die erste Niederlage (2:3). Vor dem entscheidenden Duell gegen Dinamo Zagreb stand fest, dass nur ein Sieg das Weiterkommen ermöglichen würde, da die Kroaten nach einem 11:0 gegen Nagaoka Billboard FC die bessere Tordifferenz aufwiesen. Die Eintracht hatte sich beim 7:0 gegen die Japaner ebenfalls nicht lumpen lassen, verpasste aber nach einem 0:0 gegen Zagreb das Viertelfinale um Haaresbreite.


DG/JS

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