Nach der ersten Trainingseinheit nach drei freien Tagen legte Jetro Willems noch eine Extraschicht vor den Pressemikrofonen ein.

Jetro, ihr hattet drei freie Tage, wie hast Du sie genutzt?
Es war sehr schön, sich im Kreis der Familie etwas entspannen zu dürfen. Nach drei Tagen Pause fühle ich mich natürlich frischer als davor.

Wie verlief der Trainingsstart in die neue Woche?
Etwas kalt (lacht). Nein, im Ernst: es ist toll, wieder auf dem Trainingsplatz zu stehen, mit den Kollegen zu arbeiten und bald wieder den Spielbetrieb aufzunehmen.

Wie schätzt Du euern nächsten Gegner FC Augsburg ein?
Wir haben bis zum Jahresende noch acht Spiele vor der Brust. Es war ein hartes Stück Arbeit, tabellarisch so dazustehen wie aktuell. Es wird interessant. Im vergangenen Jahr hatten wir etwas größeren Druck, in diesem Jahr sind wir wesentlich stabiler und gewinnen viele Spiele. So wie beispielsweise in Freiburg, was uns zuvor nicht gelungen war. Alles ist möglich, wir verspüren große Freude bei dem was wir tun.

Glaubst Du, Platz vier könnte mehr als eine Momentaufnahme bleiben?
Warum nicht? Träumen muss erlaubt sein. Wir standen zweimal hintereinander im Finale des DFB-Pokals, das war ebenso ein Traum. Am Ende haben wir den Pokal gewonnen.

Woher kommt Dein Optimismus?
Es gibt einige Klubs, die höher eingeschätzt waren und aktuell schlechter dastehen. Mit den Möglichkeiten und den Qualitäten unseres Teams kann einiges möglich sein. Vor zwei Jahren waren wir Elfter, dann Achter und  jetzt Vierter. Natürlich wachsen mit den Erfolgen automatisch auch die Erwartungen. Aber dieser Druck ist mir allemal lieber als der, wenn wir weiter unten stehen würden.

Was kannst Du zur Arbeitsweise von Adi Hütter sagen?
Es ist etwas anders als vergangene Saison, aber ich mag seine Arbeitsweise. Zuvor hatten wir oft umfangreichere Trainingseinheiten, jetzt eher kürzere und dafür intensivere. Es ist toll. Der Erfolg spricht für sich.

Wie schätzt Du Deine Situation derzeit ein?
Wir haben viele Spiele, teilweise drei pro Woche. Es ist unmöglich, dass ein Spieler alle Spiele bestreitet, das wäre zu viel. Ich erhalte meine Minuten und versuche, das Beste aus meinen Einsatzchancen zu machen, um mich so wieder für weitere Einsätze zu empfehlen.


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